Hash-Rosin der heilige Gral

Heiß-Druckplattenseparierung aus hochwertigem Bubble Hash oder Drysift wird gemein hin als Hash-Rosin bezeichnet. Die doppelte Filtration sorgt hier für ein extrem reines lösungsmittelfreies Extrakt. Genau genommen unterläuft Hash-Rosin erst einer Konzentration (Hash) und danach dann einer mechanische Separierung da nur im letzten Schritt das Öl aus den Trichomköpfen entfernt wird.
Doch wie genau laufen diese Prozesse ab und wie kombiniert man sie um die gewüschte Qualität zu erreichen? Das und noch ein paar praktische Tipps habe ich hier versucht für euch zusammenzustellen.

Welches Equipment brauche ich?

„Fire in Fire Out“

Diese Redewendung wird jeder der sich mit dem Thema schon einmal genauer befasst hat kennen. Es bezieht sich auf das Ausgangsmaterial, was alles sein kann aber in unserem Fall sich auf das Hash bezieht. Um die besten Ergebnisse zu erzielen sollte man min 3-4 Star Hash (50-80% Ölgehalt) haben.
Im eingebetteten Beitrag sieht man wasserextrahierte Trichome welche durch das bloße Pressen mit den Fingern zu einer öligen Masse wird. Dieses Material ist natürlich die Crème de la Crème und man bekommt auch mit weniger feinem Material gute Ergebnisse.

Wie man ein solches Produkt herstellt und sich einen optimalen Ausgangspunkt für das Hashrosin schaffen kann erkläre ich in unserem Artikel „Wie macht man Wasser-/Iceolator Hash?

Presse:

Nun zum Kernstück unseres Verarbeitungsprozesses, der Presse. Mit ihr steht und fällt das ganze. Hat man ungleichmäßig gearbeitete Teile oder geht mit ihr zu rabiat um kann das schnell in schlechtem/verbranntem/verunreinigten Rosin enden.
Entscheidend hierfür sind ein paar Parameter die ich für euch hier zusammengetragen habe.
Für den der keine Zeit hat sich alles durchzulesen habe ich hier ein paar Pressen aufgelistet die unserer Meinung nach Preis-Leistungsmäßig die besten auf dem Markt sind.

Zuerst das Graveda 15T Modell, welches unser Testsieger ist. Man kann alles präzise einstellen, hat eine Druckanzeige an der separaten Pumpe und bekommt das ganze für einen sehr humanen Preis. Die Pumpe extra zu haben bietet den großen Vorteil, dass man sie ohne große Zerlegungsarbeiten tauschen kann, falls man sie kaputt machen sollte.
Deshalb ist sie für uns der beste Kompromiss aus Qualität und Preis

 

Graspresso 15 Tonnen Presse
  • 15 TONNEN PRESSE
  • KEINE LÖSUNGSMITTEL
  • INTEGRIERTES MANOMETER
  • HITZE-/DRUCKBESTÄNDIG
  • EFFIZIENT UND EFFEKTIV 

Hat man nun den extra Groschen in der Tasche oder will jeden Tag mehrere 100g pressen kann man sich überlegen in ein Premiummodell zu investieren. Hier gibt es verschiedene Anbieter. Der professionellste und bekannteste zurzeit ist pure Pressure von denen ich auch einige dieser Informationen habe. Wer sich für wirkliche In-Depth Berichte zu Themen wie Stream-line production oder Marktpositionierung interessiert sollte auf ihrer Website vorbeischauen.
Doch wieder zurück zur Presse. Die Longs Peak ist der absolute Gipfel ingenieurstechnischer Perversion. Hier wurde an alles gedacht und sie ist komplett programmier- und einstellbar

 

Longs Peak Rosin Press
  • 8 TONNEN PNEUTMATIK-PRESSE
  • PREMIUM 6061 ALUMINIUMPLATTEN
  • BIS ZU 300G HASH PRO DURCHLAUF
  • SELBST PROGRAMMIERBAR
  • BIS AUF 1°C GENAU EINSTELLBAR

Wieviel Druck brauche ich für Rosin?

Für den Beginn reicht jedoch ein Glätteisen, welches einstellbar ist.
Dies ist allerdings wirklich nur für Beginner und wer qualitativ hochwertiges Öl herstellen möchte sollte sich eine Presse zulegen.
Doch wie wählt man eine von den Unmengen an Varianten aus?
Viele vergleichen Pressen aufgrund ihrer Tonnen Angabe was aber nur einen Teil des Vorgangs abbildet. Viel mehr muss man noch die Oberfläche der Platten miteinbeziehen. Hierfür wird das amerikanische Maß PSI (Pressure/square inch) verwendet.
Man nimmt die Fläche der Platten also z.b 12x6cm, welche man in inch umrechnen muss (geteilt durch 2,54) also 4,8inch x 2,4inch. Das gibt uns eine Fläche von 11,52 square inch. Jetzt muss man noch den Druck in Pfund umrechnen also bei einer Tonnenangabe von 6T sind das 13225 Pfund Druck. 
Jetzt einfach Druck/Fläche= 13225/11,52inch = 1150PSI
Jetzt hat man den PSI der Platten was sich zum objektiven Vergleich von Pressen am besten eignet. Dies geht aber noch präziser, denn normalerweise verwendet man Bags, welche kleiner als die Platten sind. Dadurch hat man weniger Fläche auf die sich der Druck verteilt. Wenn man jetzt z.b. ein 3×2 inch (7,5cm x 5cm) bag hat muss man die 6 square Inch ( 37,5 cm2) anstatt der Plattengröße nehmen. Bei unserem Beispiel ergibt sich hier ein Bag-PSI von 2200
Doch wieviele PSI braucht man denn jetzt? Hier ist eine kleine aber feine Grafik von den Jungs von gopurepressure.com

Anhand dieser Abbildung wird deutlich dass das verwendete Material deutlich den benötigten Druck beeinflusst. Man könnte deshalb auch wenn man nur Bubble Hash (Ice-o-lator) pressen möchte mit einer schwächeren Presse gleiche Ergebnisse erzielen und gleichzeitig noch Geld sparen.

Wie man jetzt diesen Druck erzeugt unterscheidet sich auch bei einigen Pressen. Es gibt im großen und ganzen zwei verschiedene Varianten. Erstens hydraulisch bei dem man mit einem Hebel Kraft auf eine Ölsäule überträgt, welche dann die Platten zusammendrückt. Dies ist das selbe Prinzip wie bei einem LKW-Wagenheber.
Zweitens: Gleiche Funktionsweise, jedoch wird hier statt Öl eine Luftsäule genutzt. Man benötigt dann allerdings einen zusätzlichen Kompressor für die Presse um den entsprechenden Druck aufbauen zu können. Der Vorteil ist dass sich so sehr genau der PSI messen lässt. Auf Knopfdruck lässt sich hier präzise die Menge an Druck einstellen was mit einem Hebel meist erst bei höherpreisigen Exemplaren möglich ist.
Dennoch ist die Hydraulikpresse für die meisten noch die erste Wahl. Alleine aus Lärmschutzgründen wegen des Kompressors. Zudem sind sie günstiger da bei vielen statt einem aufwendigen Luftdruckkonstrukt einfach ein LKW-Wagenheber verwendet werden kann.

Welche Temperatur benötige ich?

Die Frage hängt wie fast alles wieder vom Ausgangsmaterial ab. Hat man Fullmelt (Erklärung im Waterhash Artikel) braucht man meist nicht mehr als 60°C bei Marrok teilweise kommt man dann teilweise nicht unter 90°C weg. Ziel ist es immer maximalen Ertrag bei so geringer Temperatur zu bekommen, denn wie wir bereits wissen verdampfen unsere Monoterpene (Zitrusnoten etc) schon bei Raumtemperatur leicht. Daraus folgern wir dass jede Temperatureinwirkung über 20°C den Terpengehalt mindert => das Rosin schmeckt weniger intensiv.
Wenn man sein Material nicht ganz einordnen kann empfehle ich bei 70°C zu starten und Testpressungen zu machen. Daran kann man sich dann orientieren bei welcher Temperatur einem das Verhältnis aus Ertrag/Qualität am besten taugt.

Bags:

Hierhin verpackt man nun sein Hash, aber nicht zu sonst platzen die Presstaschen und euer Rosin ist nun kontaminiert. Zudem klebt es überall am Bag fest wodurch man auch nicht alles wieder aufsammeln und erneut auspressen kann.
Wenn man nun die Bags auspackt befindet sich meist der Saum auf der Innenseite. Dies ist ein unnötiger Ölfänger den wir umstülpen und nötigenfalls etwas zuschneiden. Nun füllen wir sie bis ca 1/2-2/3 voll je nachdem ob ihr einfach oder doppeltgenähte habt und faltet eine scharfe Kante rein.

Alles über einem halben cm von der Faltkante entfernt schneidet ihr ab, da es auch wieder unnötig Öl bindet.
Es gibt viele gute Bags auf dem Markt, aber hier habe ich einen meiner Favoriten, nämlich die doppelt genähten Rosinbags von JCase

 

Rosin Bags - Nylon Presstaschen
  • VERSCHIEDENE GRÖSSEN
  • DOPPELT GENÄHT
  • LEBENSMITTELECHTES NYLON:
  • HITZE-/DRUCKBESTÄNDIG
  • VERSCHIEDENE MASCHENWEITEN

Papier oder PTFE:

Hier scheiden sich die Geister, denn viele greifen auch bei einer richtigen Presse zu Backpapier. Persönlich rate ich aber stark davon ab. Das meiste Backpapier ist zu dünn und reißt zu schnell. Man muss immer bedenken dass hier sowohl Hitze als auch mehrere Tonnen Druck appliziert werden.
Eine Alternative ist das sehr bekannte PTFE, dieses Plastik ist temperaturbeständig von -60° bis 260° C und ist mit einer antihaft Schicht ausgestattet. Dadurch kann man es auch wiederverwenden. Durch den besonders starken Aufbau kann man sie theoretisch anstatt einer Pyrex Schale für BHO verwenden. (siehe Quelle 6)
Allerdings ist sie auch schwer zu falten und schwierig in der Verwendung da sie sich sehr leicht immer wieder einrollt.
Die beste Lösung ist spezielles Parchmentpapier, welches für Verwendung bei Ölseparierung gemacht wurde. Normales Backpapier hat meist eine Schwere von 43g/m2, das ist zu dünn und bröselt recht leicht weg bei entsprechenden Temperatur/Druckeinwirkung.
Mit 80g/m2 und einer besseren Silikonbeschichtung ist das spezielle Papier nicht anfällig für diese Ausfallerscheinungen. Es lässt sich leicht falten und behält seine Form.

So kann man nun auch Falttechniken problemlos anwenden, welche das Aufsammeln immens erleichtern. Die Bekannteste ist hier die directional Flow Methode bei der das Papier so gefaltet wird, dass nur bei der Frontseite Rosin ausströmt.

Wie man das ganze dann so schön faltet wird hier in dem Video gut anschaulich erklärt

Weitere nützliche Tools

Wenn ihr euer Hash selbst gemacht habt, habt ihr wahrscheinlich eh einen Coldroom und könnt den folgenden Absatz überspringen.
Wenn ihr allerdings es zukauft wird euch dies eventuell neu sein. Genau wie beim Hash machen ist es wichtig die Raumtemperatur unter 15°C zu halten, da man sonst auch vor und nach dem Pressen Terpene verliert.
Wie vorher schon erwähnt ist es das Ziel mit möglich wenig Temperatur Exposition den maximalen Ertrag zu bekommen.
Um das Rosin möglichst schnell abzukühlen kann man eine Edelstahlplatte verwenden auf der man das Presspapier bis zum einsammeln zwischenlagert.
Beim Einsammeln erleichtern kalte Werkzeuge wie Dabtools die man vor Benutzung für 1-2std in den Gefrierschrank legt die Arbeit immens. Denn frisch gepresstes Rosin hat eine sehr hohe Viskosität und lässt sich nur sehr schwer mit den Händen oder warmen Werkzeugen handeln.

 

Dabbing Tool Set
  • HÖCHSTE VERARBEITUNGSQUALITÄT
  • CHIRURGISCHER EDELSTAHL
  • WERKZEUGE MIT UNTERSCHIEDLICHER FUNKTION
  • FÜR JEDES EXTRAKT GEEIGNET
  • PERFEKT FÜR UNTERWEGS

Wie bereite ich mich vor?

Bevor es nun losgeht muss man das erworbene Equipment einstellen und vorbereiten. Das Ausgangsmaterial haben wir ja am Anfang bereits gecheckt und abgewogen. Hier lohnt es sich vorher/nachher Gewichtstabellen anzulegen. So kann man besser rechnen und schauen ob das Ergebnis wirtschaftlich ist.

Wie fülle ich die Bags?

Es gibt viele Möglichkeiten aber ich stelle euch jetzt mal die unserer Meinung nach besten drei vor.
Als erstes haben wir das befüllen per „Hand“. Hier kann man ein Stück Parchment auf die Waage legen, die gewünschte Menge bestimmen und es einmal in der Mitte falten. Nun kann man diese Faltkante als „Trichter“ verwenden und es einfach ins Bag schütten. Dies ist allerdings nur in sehr kalten Arbeitsbereichen möglich, da das Hash teils ab normaler Raumtemperatur extrem klebrig (greasy) wird und so die Hälfte im Papier klebt.

Die nächst einfachere Version ist das Nutzen von sehr kalten Löffeln. Hier ist aber zu beachten dass man am besten mehrere nimmt, da sich Metall recht schnell wieder aufwärmt. Zudem müssen sie nach einer Presssession in ISO oder anderen lebensmittelechten Reinigern eingelegt werden, da sich sonst alles mögliche dranklebt. Hierauf muss man auch beim abkühlen des Werkzeuges achten. Also entweder in eine saubere Tupperbox oder einen sauberen Kühlschrank/Eisfach der nur für Hasharbeit genutzt wird.

Die einfachste Version ist sich einen prädestinierten Funnel zu holen. Dies ist ein Trichter der so beschichtet ist dass möglichst nichts klebt und kein Plastik durch den hohen Terpengehalt des Hashes in das Rosin gelöst wird.

Hygienemaßnahmen?

Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Herstellung unserer Medizin ist das saubere Arbeiten. Wie in jedem anderen Beruf muss die Arbeit korrekt und sauber ausgeführt werden speziell da es sich hier um konsumierte Produkte handelt. Ich empfehle die standard PPE (Personal protection equipment) wie man sie in den meisten Lebensmittellaboren findet. Hierzu zählen Nitrilhandschuhe, Haarnetze/Bartnetze, Masken um Speichelverschmutzung zu vermeiden und am besten ein Tyvek Anzug um jegliche Staubkontamination zu vermeiden.

Nun haben wir uns selbst und das Hash vorerst geschützt, doch Schmutz/Staub lauert überall. Es gibt den Ausdruck dass Grower und vorallem Hashmaker nur glorifizierte Hausmeister sind und da ist was dran. Denn um ein 1a Spitzenprodukt zu erstellen muss der Verarbeitungsraum penibelst sauber sein. Um dies zu vereinfachen kann man entweder einen richtigen Coldroom bauen mit Edelstahlverkleidung und Oberflächen. Dies ist jedoch sehr kostspielig. Abhilfe hierfür schafft Malerfolie, dies ist zwar nicht die beste Lösung aber immernoch um Welten besser als ein normaler unverkleideter Raum. Hierfür klebt man diese an die Kante zwischen Wand und Decke (Wände halten auch meist viel Staub ob mans glaubt oder nicht) und führt diese bis zum Boden sodass keine Ausbuchtungen vorliegen. Nun noch den Boden bedecken und schon kann das Equipment eingerichtet werden. Diese Version ist auch leichter wieder zu entfernen falls man einmal Probleme hat und das Lab kurzfristig verschwinden muss.

Desweiteren empfehle ich die Arbeitsoberflächen, wenn man keine Labortische hat, mit Edelstahlplatten/Blechen auszulegen, da diese am einfachsten zu reinigen sind und sich gleichzeitig gut damit arbeiten lässt.

Der Verarbeitungsprozess

Einstellen der Presse

Man sollte bevor man überhaupt das Heizelement einschaltet die Platten schließen und schauen ob sie genau übereinander sind. Das sollte auch unter Druck so sein also nochmal ein bisschen höher gehen und schauen ob sich auch unter Volllast nichts verschiebt. Dies kann nämlich zu ungleich gepressten Stellen (Blowoutgefahr) und weiterem Verbiegen des Presse führen.
Damit sind wir auch schon fertig und können mit der Verarbeitung beginnen

Der Pressvorgang

Wenn wir unser Bag schon mit der directional-flow Methode gefaltet haben brauchen wir es nur zwischen die bereits aufgeheizten Platten legen.
Man kann allerdings auch einfach ein Stück Parchment nehmen, welches 2-3cm links und rechts über die Platten übersteht und es in der Mitte knicken. Dieses dann zwischen die Platten und am besten oben und unten mit Magneten befestigen um einen besseren Blick auf den Pressvorgang zu haben.

Dann können wir das Bag dazwischen platzieren und die Platten so schließen, dass fast kein Druck drauf ist aber die Bags angewärmt werden. Das macht man damit sich das Material gleichmäßig erwärmt wird und die Öle dann gleich rausfließen können sobald Druck aufgebracht wird. So wird nichts im Inneren durch zusammengepresste Reste aufgehalten.
Dies machen wir ca 15sec lang.
Wenn man alles richtig gemacht hat und das Ausgangsmaterial sauber/gut war wird man entsprechend mit einer solchen Aussicht belohnt.
Ein wunderschönes Beispiel hier von unserem Homie Pedro mit Critical Kush Ice-Water-Hash (genauere Infos findet ihr in der Beschreibung des Videos)

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IN YO FACE! Critical Kush giving me damn near 10% rosin from flower (going to hash first). And look at that fucking color! Really hard to not love this particular cut. BE SURE TO FOLLOW MY BACKUP ACCOUNT・・・ @pedros.grow.room playing with Critical Kush. Harvested and frozen after a quick 6 day dry, then washed with ice and water, then freeze dried, then pressed. Washed using @micronxtracts 20gallon bags. 10g of 159u-40u freeze dried hash, Pre-pressed into a 1.5″x1.5″ puck and double bagged in @rosinevolution100 37u then 160u 2″x3″ bags (pre-press by them as well). Pressed at 70°C on my @lowtemp.plates 4×7 rosin press for just over 3 minutes between parchment by @blacklabelpaperco 💦💦💦💦💦💦💦💦💦💦💦💦#PedroGrown #CriticalKush #LowTempMakesItEasy #LowTemp #HashRosin #DeadRosin #IWE #BubbleHash #Hash #Rosin #HashRosin #Solventless #IceWaterExtraction #IceWaterHash #LivingTheHighLife #PedrosGrowRoom

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Doch wie verpackt man das ganze nun in schöne kreisrunde „Coins“ ohne dass das ganze Glas vollklebt?
Hierzu nimmt man sein Rosin (am besten buttrig), formt einen kleinen 1g Ball (je nach gewünschtem Gewicht) und presst diesen Flach aus.
Das könnt ihr dann einfach in ein Behältnis eurer Wahl packen. Dadurch spart ihr euch nicht nur Nerven/Arbeit sondern es sieht auch noch professionell aus.

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#plzdonteatrosin 🇮🇹 Gnocchis or 1g rosin coins??? These should NOT go in your soup. Not because it would be bad for you, simply because the THC is still in its acidic form as THCa: a molecule too large to permeate your blood-brain barrier. While providing some medical benefits such as being anti-inflammatory and neuroprotective, THCa will not intoxicate you or get you high. [HENCE, why I factiously say #plzdonteatrosin] . . . This is where decarboxylation AKA decarbing comes in: applying low heat for extended periods of time to flower, hash or concentrates removes an acidic carboxyl group (COOH) and converts THCa > THC. Drying and curing cannabis over time can also cause this conversion. Smoking/vaping will instantly decarb cannabinoids due to the high temps, making them absorb into your bloodstream instantaneously when inhaling. . . . THCa rapidly decarbs at 220°F after around 30-40 minutes of heat, but a large percentage of people choose to decarb at lower temps for longer periods of time to preserve terpenes/aroma. (Myself included. See second photo for a 30 year old Russian graph illustrating conversion over time/temp.) Extended periods of decarbing or even old cannabis can convert the THC to CBN (cannabinol) which causes a more sedative and less psychedelic effect. . . . #plzdonteatrosin #itsnotdecarbed #rosinisthefuture #rosinsociety #roastedgarlic #rosineducation #hashclass #floridarosin #flrosin #floridacannabis #rosinpressing #rosin #rosintech #hashlife #hash #hashrosin #solventless #solventlesshashoil #cannabis #gnocchi #floridamedicalmarijuana #cannabissociety #cannabisdaily #italiancooking #rosinbags #rosinlessons #hcfse #cannabiseducation

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Konsistenzen

Dieses Thema ist auch nochmal so umfangreich, dass man einen eigenen Artikel drüber schreiben könnte, aber ich versuche es euch hier etwas zusammengefasst wiederzugeben.
Eine kleine Begriffserklärung aber noch vorab. Oft verwenden wir den Ausdruck „whippen“ dies bezieht sich auf das Einbringen von Sauerstoff ins Extrakt durch wiederholtes Einrühren. Man knetet sozusagen Luft ein ähnlich wie beim Backen.

Wet Badder/Budder

Die beliebteste Form des Hash-Rosins auf dem derzeitigen Markt hat eine buttrig, nasse Konsistenz wie man in dem Video sehen kann. Die Flüssigkeit kommt durch die Terpene und die Temperaturexposition. Diese sorgt dafür dass man THC-A dazu anregt Kristalle zu formen, aber nicht genug Druck aufbringt diese komplett zu formen (Diamonds) sondern man „whipped“ sie auf und „zerbricht“ die semigeformten Kristalle. Durch diese unvollständige Separierung bekommt man die feucht, buttrige Konsistenz.

Es gibt nun zwei unterschiedliche Wege dies zu erreichen, welche ich euch nun vorstelle

„Heatcure“

Die erste Variante ist etwas umstritten, da wir hier wieder eine erhöhte Temperatureinwirkung haben was zum Verlust der leichtlöslichen Stoffe führen kann. Dies ist jedoch fraglich ob es einen signifikant merkbaren Unterschied gibt.
Hierfür nimmt man sein frisches Rosin und packt es in ein dicht verschließbares Glas und bedeckt den Boden des Glases damit. Achtet darauf dass es eine durchgängige Schicht unten ist und dass alle „auf einem Haufen ist“. So habt ihr weniger Sauerstoffexposition. Nun packt ihr dass bei 40-45°C in den Ofen und beobachtet es. Bilden sich unten im Glas dünne hellere Streifen nehmt ihr es raus und whipped es. Das ganze wiederholt ihr so lange bis ihr die angepeilte Konsistenz habt.
Diese Variante eignet sich besonders gut für nicht A1+ Qualitätsrosin (3/4 Waschung etc) da es den Prozess sehr begünstigt und verstärkt

„Coldcure“

Hier haben wir die Methode, welche die meisten mittlerweile nutzen wenn sie es mit wirklich extrem hochwertigen Extrakten arbeiten wie z.B Fullmeltextrakt (Frevel! haha).
Jedoch ist der Begriff sehr breit gefächert, da ihn die Leute für fast alle unerhitzten Methoden verwenden. Von -5 bis Raumtemperatur ist hier alles dabei. Allerdings denke ich dass alles unter 5°C keinen sonderlichen Vorteil bringen, da man unter 10°C schon minimalen Terpenverlust hat.
Auch hier whipped man das Extrakt nachdem man es bei der gewähltem Temperatur eine Zeit lang (1-2std) stehen lässt. Durch die nicht vorhandene Energie (Wärme) kann dieser Prozess teilweise 5-6Std dauern je nach Qualität des Extrakts.

Diamonds’n Sauce/ Rosinjam

Oft heißt es man sei eingeschränkt bei den Konsistenzen wenn man Rosin verwendet, aber in diesem Kapitel zeige ich euch wie ihr sehr leicht selbst glitzernde THC-A Kristalle selbst herstellen könnt.
Nun muss man unterscheiden was man möchte, dicke Diamonds und Sauce aber ein bisschen weniger Terps oder kleinere Diamonds mit mehr Terps. Diese kleinen Diamonds sind bei entsprechender Verarbeitung so gut verteilt und klein, dass es aussieht als hätte man stückige Marmalade

Rosin Jam

Diamonds’n Sauce

Die Technik um diese Konsistenzen zu bekommen ist eigentlich nichts weiter als die erweiterte Heatcure. Hier haben wir ja durch whipping die vollständige Kristallisation verhindert. Nun lassen wir es einfach weiterlaufen und verwenden eine bisschen höhere Temperatur um schneller auf unseren gewünschten Druck zu kommen. Denn um THC-A zum auskristallisieren zu bringen braucht man durchgängig einen hohen Druck. Darum muss das Glas indem ihr dies macht möglichst dicht sein. Am besten verwendet ihr eins das speziell für Fermentation (Luftdicht) gedacht ist. Gummdichtungsringe sind nur zu empfehlen wenn diese hitzebeständig sind.

Nun füllt ihr eure Gläser mit eurem Rosin bis sie ca 80% voll sind und nicht mehr. Wichtig ist des weiteren, dass ihr sehr hochwertiges Rosin mit hohem THC-A Gehalt habt, da sonst nichts zum Kristalle bilden da ist.
Danach heizen wir einen Ofen auf ca 100°C hoch und platzieren unsere Gläser dann hinein. Dann wartet ihr 20-30min bis das Rosin sich in eine halbflüssige Form verwandelt hat und nehmt es dann raus.
Hier sieht man noch keine Diamonds aber wir haben die Grundkonsistenz geschaffen. Jetzt packen wir es auf eine Heizquelle ca 40°C und lassen es so lange stehen bis wir mit dem Ergebnis zufrieden sind. Extrem wichtig ist es die Gläser nicht vor dem Ende zu öffnen.
Wenn alles richtig gelaufen ist könnt ihr nun nach 1-2 Tagen euer fertiges Produkt in den Händen halten und dabben.
Hier ist nochmal ein kleines Video von LowTempPlates und dem Hashmaker Kennwall, welche das ganze gut visualisieren

 

Graveda CeraCoil Keramik Cartridges
  • WIEDERBEFÜLLBAR
  • PREMIUM KERAMIK MUNDSTÜCK
  • HITZEBESTÄNDIG
  • ROSINTAUGLICH
  • STARKER DURCHZUG 

Lagerung

Eine der wichtigsten Frage für Produzenten ist immer die Lagerung und dass man das Produkt möglichst undegradiert dem Endkunden präsentieren kann.
Wie man dies nun erreicht ist von der Beschaffenheit des Produktes abhängig. Wie oben beim Kapitel Fresh-Press bereits erwähnt ist eine solche Konsistenz nur sehr schwer haltbar und muss dauerhaft einer Kühlkette unterliegen (<5°C), da es sonst buttert. An sich ist das nichts schlechtes allerdings will man dem Endkunden das Produkt liefern, welches auf der Verpackung angepriesen wird. Daher kommt auch der erhöhte Preis bei Fresh Press Rosin.
Arten wie Batter und Jam wurden ursprünglich nicht nur für den optischen Genuß des Nutzers erfunden sondern um dem Rosin ein längeres Shelf-Life zu geben. Dies gelang mit Jam extrem gut, dies kann man bis zu einer Woche verschlossen bei Raumtemperatur rumstehen lassen ohne dass sich Geschmack/Konsistenz verändert.
Jedoch empfehlen wir trotzdem jedes Produkt kühl zu halten egal ob Flowers/Hash/Extrakte, denn es finden immer Atmungsprozesse statt bei egal was. Dies kann durch den Entzug vom Wärmeenergie (abkühlen) deutlich verlangsamt werden.
Unsere best practises bei der Lagerung fassen wir euch in einer kleinen Vorgangsliste zusammen:

  1. 80-90%iges Füllen eines möglichst luftdichten Glasbehälters ohne Gummi (Terpene sind Lösungsmittel)
  2. Vakiumieren des Glases in 1-2 Schichten -> weniger Sauerstoff -> weniger Degradierung des Produktes
  3. Lagerung in einem Gefrierschrank bei Freshpress oder einem Weinkühler bei 5-10°C, da diese weniger Feuchte als ein herkömmlicher Kühlschrank produzieren
  4. Verwendung innerhalb von 6 Wochen um das volle Potential auszunutzen

Das wars dann auch schon mit meinem kleinen Versuch euch die Kunst und das Handwerk zu Hashrosin beizubringen. Wer Anmerkungen oder Themenwünsche hat kann diese einfach in die Kommentare schreiben, wir lesen jedes einzelne

Wie macht man Wasser-/Iceolator Hash?

Die Grundlagen

Das Grundprinzip

Wenn man solche Bilder von großen Verarbeitungsmaschinen wie diesen sieht kann es recht einschüchternd sein. Jedoch ist das Grundprinzip relativ einfach. Das Ziel ist es die Trichome (Harzköpfe am Ende der Drüsenhaare) von der Pflanzenmasse zu trennen. Dies kann über verschiedene Wege geschehen, aber speziell bei Bubble verwendet man sehr kaltes Wasser meist mit Eiswürfeln gemischt um die Temperatur zu halten und erzeugt einen Strudel. Dieser sorgt dafür dass die Trichome welche durch die Kälte brüchig geworden sind, am Stiel abbrechen.
Im folgenden Artikel werden wir euch zeigen wie man sich diese Mechanismen zu nutze macht und skaliert. Des weiteren werden wir die englischen Begriffe für bestimmte Sachen anhängen, da die Szene bis jetzt noch hauptsächlich im anglo amerikanischen Sprachbereich unterwegs ist und ihr euch weiter einlesen könnt ohne ständig Fachbegriffe zu googeln.

Was sind Bubblebags?

Hat man nun das Hashwasser, gießt man dies durch Siebsäcke (Bubblebags) mit verschiedenen Öffnungsgrößen ab. Da die Trichome unterschiedlich groß sind kann man in den jeweiligen Säcken verschiedene Qualitäten abschöpfen. Die Crème de la Crème findet man meistens in der Microngröße von 90-120 jedoch ist dies sehr stark abhängig vom Cultivar und dessen Trichomeigenschaften. Bei einem guten Sour Diesel cut findet man teilweise sehr gutes Hash bis in Bereiche über 150 Micron.
Neben den normalen Bags gibt es auch noch „Fullmesh-Bags“, welche komplett aus Siebstoff bestehen. Mit diesen hat man eine bessere Durchflussrate des Wassers und muss deshalb nicht so schwer heben. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist dass man da zu waschende Material bereits beim Rühren in einen solchen Bag packt. Hierfür verwendet man meist ein 220Micron

Was sind Micron?

Das Maß Micron (Abkürzung: u/μ) bezieht sich darauf wieviele Mikrometer eine Öffnung im Bag groß ist. Ein menschliches Haar ist z.b nur 50 Micron dick und alles unter 40 Micron ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Dementsprechend ist es wichtig einen professionellen Hersteller zu finden, welcher die Bags fachgerecht verpackt um Staubablagerungen und andere Verschmutzungen zu vermeiden. Zudem sollte man falls die Möglichkeit vorhanden ist die Bags vorher unter einem Mikroskop anschauen. Hier reicht eine Juwelierlupe oder ein Taschenmikroskop.
Typische Größen für Bubble Hash sind:

  • 220μ = Filter/Workbag, hier sammelt sich hauptsächlich Pflanzenmaterial und Staub. Der Inhalt sollte analysiert werden ob Wirkstoff enthalten ist aber in 99% der Fälle handelt es sich hier um fast ausschließlich um nicht verwendbares Material
  • 190μ = Clean-Bag, diese Größe findet man nicht oft in typischen Bagssets da es nicht essentiell ist. Allerdings nimmt diese zweite Filterstufe nochmal ein wenig Verschmutzung aus dem Material.
    Hier sollte man Versuche machen und gegenrechnen ob sich der Ertragsverlust mit dem Qualitätsgewinn ausgleicht
  • 160μ = Foodgrade, jetzt kommen wir zu den ersten nutzbaren Stufen. Hier sammeln sich sehr große Trichomköpfe und Pflanzenmaterial. Dieses eignet sich für kommerzielles Hash wie man es aus Marokko kennt jedoch ist davon abzuraten, da es nicht besonders gut schmeckt beim rauchen. Für Edibles/RSO eignet es sich hervorragend, da man hier eine gute Menge Wirkstoff bekommt und das Pflanzenmaterial hier keine Qualitätsminderung mit sich bringt
  • 120μ = gute Qualität, hier kommen wir in den rauchbaren Bereich. Abhängig vom Ausgangsmaterial/Verarbeitung haben wir hier bereits Fullmelt oder zumindest sehr hochwertiges Hash. Dieses Konzentrat kann man entweder direkt dabben bei Fullmelt oder Rosin herstellen. Dieses hochwertige Material erreicht bei passender Verarbeitung die höchsten Preise auf dem Markt
  • 90μ = überragende Qualität, die beste Siebung ist bei den meisten Cultivaren in diesem Micronbereich zu finden. Reiner Fullmelt, welcher wenig bis garkein Rückstände im Banger hinterlässt.
    Pur oder zu Rosin verarbeitet erreicht man hier auch astronomische Preise welche je nach Gebiet/Hashmacher/Qualität bis zu 150€/G hochgehen
  • 70μ = diese noch feinere Siebung ist optional. Die meisten Hersteller nutzen entweder 90μ oder 70μ. In diese Entscheidung fließen viele Faktoren ein. Man sollte eine Testwaschung mit beiden machen und schauen wie sich der Cultivar verhält. Bei vielen „Strains“ lohnt sich der Ertragsverlust der hierdurch resultiert nicht.
    Verwendet wird diese Siebung auch wieder für Hash Rosin oder direkt Fullmelt
  • 45-25μ = in diesem Bereich finden wir wieder Ediblequalität. Man kann es mit dem 160ger mischen und hat somit ein breiteres Wirkspektrum
  • „Full-Spectrum“ = dieser Begriff beschreibt die Mischung verschiedener Microngrößen. Dies kann man machen indem man z.b das 45μ, 90μ und 120μ mischt oder man nur die Filtersiebe (160μ/220μ) und das 45μ zum sammeln verwendet. Jedoch ist der Begriff „Full-Spectrum“ nicht wirklich zutreffend, da nicht das komplette Spektrum der Wirkstoffe enthalten ist. Wirklicher Full-Spectrum bekommt man nur bei Gasextraktion

Welchen Einfluss haben „Sorten“?

Oben wurde oft der Begriff Cultivar verwendet, welcher die genaueste Angabe für Hashmaker ist. Denn jede Sorte hat viele unterschiedliche Phenotypen, welche sich unter verschiedenen Umwelteinflüssen/Anbauverfahren auch untereinander unterscheiden.
=> Man kann anhand des Sortennamens nicht feststellen ob sich die Pflanze perfekt für die Hashherstellung eignet.
Allerdings kann man es für eine ungefähre Orientierung nutzen und dann entsprechend selektieren
Einen guten Hash Cultivar zeichnet eine dünne aber robuste „Trichomhaut“ (Cuticula), hoher Ölgehalt im Trichom, hoher Terpengehalt
brüchige Trichomstiele und Trichomdichte auf der Pflanze aus.
Manche Breeder züchten speziell auf diese Merkmale und haben deshalb logischerweise einen höheren Prozentsatz an guten Cultivaren pro Seedpack. Einige Beispiele sind: Karma Genetics, Harry Palms (Bloomseedco), Oni Seeds und Archive Seed Bank

Diese Seeds sind teilweise relativ teuer also lohnt es sich Mutterpflanzen zu schneiden und sich so den Cultivar zu erhalten.
Möchte man nicht so viel Geld ausgeben (wovon wir abraten) kann man auch bei weniger exklusiven Züchtern kaufen. Typische Strains um sich zu orientieren sind Sour Diesel, Gorilla Glue, „indica“ lastige Strains (indica auf Morphologie der Pflanze bezogen)
Eine sehr gute Auswahl an Hash-Strains findet sich bei den Jungs von HeadstashBCN

Wenn ihr nun einen Strain ausgewählt habt und die Ernte eingefahren ist, kann man sich die Trichome im Mikroskop ansehen um zu bestimmen ob sie zum Hashmachen taugen. Hierfür haben wir einen kleinen Vergleich für euch rausgesucht.

Live vs cured Ausgangsmaterial

Es gibt von fast jeder Extrakt-bzw Konzentratform eine „live“ Version und eine „normale“. Live bedeutet dass das Öl aus frischen Blüten hergestellt wurde also direkt nach der Ernte verarbeitet wird. Hier schneidet man die Pflanzen ab, entfernt große Blätter ohne Trichome und friert das ganze möglichst schnell ein. Das ganze braucht dann ca 5-6std je nach Temperatur der Gefriertruhe. Hier sollte stark auf Sauberkeit geachtet werden und am besten eine eigene Gefriertruhe für diesen Zweck verwendet werden, da es sonst leicht zu Verschmutzung des Materials kommt. Der Geschmack gleicht mehr dem Geruch der lebenden Pflanze und ist die beste Repräsentation des Geruchsprofils. 
Normale Extrakte werden aus getrockneten Blüten gemacht. Hier hat sich das Geruchsprofil stark verändert durch verschiedene Oxidationsprozesse. 
Man sagt dass das Öl einen „runderen“ Geschmack hat im Vergleich zum sehr intensiven, fast schon stechenden des Live-Extrakte.

Was brauche ich nun alles?

Werkzeugliste

  • Bubblebag Set
  • RO-Wasser (gefiltertes Wasser)
  • Eiswürfel (am besten selbstgemacht aus RO-Wasser)
  • Waschmaschine bzw Edelbottich/Braukessel (Regentonne)
  • Desinfizierbares Rührwerkzeug (Edelstahlpaddel/ nur bei Handwash)
  • Abgießbottich in den man die Bags einhängen kann
  • Thermometer (vorzugsweise Infrarot)
  • Trocknungswerkzeug (siehe Luftgetrocknet/Freezedryer Kapitel)
  • Saubere Arbeitsfläche (abkühlbar auf unter 10°C)
  • Desinfektionsmittel (Isopropanol >70% vol)
  • Sprühflasche mit Osmosewasser (keine Putzmittelflaschen sondern saubere Gartensprüher oder andere Sprüher mit etwas Druck)
  • Esslöffel zum abkratzen (vor Benutzung ins Eisfach legen)
  • 220 Fullmesh Workbag ( besteht nur aus Siebfläche/optional )

Schritt für Schritt Anleitung

Material suchen/inspizieren/vorbereiten

Der wichtigste Schritt befindet sich ganz am Anfang denn wenn man Scheise reinsteckt braucht man keine phänomenalen Ergebnisse erwarten.
Die Blüten sollten mit einem Mikroskop betrachtet werden um zu sehen welche Trichome man vorliegen hat. Die optimalen Proportionen eines Trichomes haben wir bereits im Kapitel „Sorten“ betrachtet. Jetzt kann es sein dass die Blüten zwar extrem harzig aussehen, aber das nur Stiele sind und der Kopf des Trichoms (Hauptsyntheseort essentielle Öle) fehlt. Diese Blüten ergeben nur wenig Ertrag und sollten eher für Lösungsmittelextrakte verwendet werden, da diese einen besseren Wirkungsgrad haben und auch Trichome innerhalb eines Nugs extrahieren.
Die Anbaumethode hat zudem großen Einfluss. Kamen Pflanzenschutzmittel (auch biologische wie Neem!) nach der ersten Blütewoche zum Einsatz oder befinden sich noch Rückstände auf der Pflanze sollte diese unter keinen Umständen verarbeitet werden. Oft sind PSMs nämlich für Food-Crops ausgelegt, nicht für rauchbare Güter und vorallem nicht für Konzentrate.
Viele amerikanisch/canadische/spanische Größen im Hash-Game schwören auf organic grown insbesondere true living organics (Living soil/Aquaponic) da diese Methode das volle Potential der Pflanze ausschöpft und bei selektierten Cultivaren nicht selten der 5% Terpengehalt geknackt wird.

Allerdings ist ein gut eingestellter Mineralgrow auch nicht zu unterschätzen. Hier ist der Aufwand höher das maximale aus der Pflanze zu bekommen, da alle Nährstofflevel genau auf den Verbrauch des Cultivars angepasst sein müssen. Ist dies jedoch der Fall kommt es nicht selten vor dass der Cannabinoidgehalt höher ist.
Hat man nun gutes Startmaterial geht es an die Vorbereitung.
Große Blätter und Blätter ohne Harz sollten entfernt werden, da diese nur Verschmutzungen einbringen. Danach sollte man die Blüten in bisschen kleinere Stücke als Daumengröße aufbrechen. Dabei muss man aber vorsichtig vorgehen und die Berührungen minimieren. Jedes festere Anpacken/Fallenlassen hat zur Folge dass man Ertrag einbüßt.
Stängel und pulvriges/zu kleines Material sollte auch vermieden werden.
Diese können da Bag verstopfen bzw beschädigen.

Werkzeugvorbereitung

Das wichtigste bei konzentrierten Produkten ist Sauberkeit den alles was sich auf den Werkzeugen befindet wird sich im Endprodukt potenzieren.
Arbeitet man mit Waschmaschinen muss man diese nach jedem kompletten Durchgang durchputzen, denn die meisten Verschmutzungherde sind nicht offen sichtbar. Desweiteren sollten die Abflussschläuche bei Waschmaschinen, welche meist gerippt sind, ausgetauscht werden. Hier lagern sich nämlich auch Unreinheiten an. Am Vorabend wäscht man die Bags (auch wenn sie frisch sind!) mit Iso und Wasser sodass die Filterwirkung des Netzes nicht gehemmt wird.
Das Material an sich sollte man auch 24std vorher geschützt in die Tiefkühltruhe packen und auch die Eiswürfel vorbereiten.
Am besten macht man hier ein wenig größere da somit weniger Oberfläche mit den Blüten kollidiert und das Hash „sauberer“ wird. Außerdem halten sie dadurch auch bessere die Temperatur und schmelzen nicht nach zehn Minuten. Wie vorher erwähnt sollte man für den ganzen Prozess RO (reverse Osmosis) oder destilliertes Wasser verwenden.
Der Raum sollte übersichtlich gestaltet werden und penibelst gereinigt sein, denn Staub im Hash ist schädlich, brennt schlecht und schmeckt nicht besonders gut. Haare und Hautschuppen sind auch nicht sonderlich gesund zu rauchen also ist eine Kappe und langärmlige Bekleidung bzw Handschuhe Pflicht. Besonders gut eignen sich Nitrilhandschuhe, welche auch in der Chirurgie Anwendung finden.
Nicht nur um Staub geht es sondern auch um Schimmelsporen und andere Pilzsporen, welche Mycotoxine enthalten. Diese sind oft giftig vorallem geraucht. Deshalb sollten Räume in denen Essbares gelagert/zubereitet wird vermieden werden.
Als nächstes bereitet man den Abgießbottich mit den Bags vor. Dieser hat vorzugsweise eine mit den Bags übereinstimmende Öffnung sodass man sie einfach überstülpen kann. Hier geht man von der kleinsten zur größten Microngröße.

Jetzt kann man auch schon das Wasser vorkühlen damit der Eis/Wassermix länger kalt bleibt und man während des Vorgangs kein Eis nachfüllen muss.

Der Waschvorgang

Man befüllt seinen Waschbehälter abwechselnd mit Eis und Wasser bis er möglichst voll ist aber beim rühren nicht übergeht. Das Verhältnis sollte so sein dass man so wenig Eis wie möglich aber so viel wie nötig reinpackt. Was heißt das jetzt?
Wie im Anfangskapitel bereits beschrieben ist der tragende Prozess zur Trichomentfernung das Abreiben mithilfe des Wasserstrudels (Vortex) und nicht das zermalmen mit Eiswürfeln. Deswegen sollte man auch nach Möglichkeit runde Eiswürfel nehmen, da diese keine „scharfen“ Kanten haben. Da man jedoch auch die Wassertemperatur so gering wie möglich halten sollte muss ein gewisser Teil Eis mit rein
Persönlich würde ich mit 40% Eismasse starten da ein gewisser Teil ohnehin schmilzt. Man füllt den Behälter mit Eis und Wasser, lässt die Mischung abkühlen auf unter 10°C und kann derweil sein Material vorbereiten.
Wenn man ein Fullmesh Workbag nutzt füllt man dies nun maximal zur Hälfte mit Material (Blüten/Trimm) und verschließt es mit einem Kabelbinder o.Ä. Warum nur halb voll?

220 Fullmesh Work Bag
Siehe Quelle 5

Weil man sonst Gefahr läuft, dass viele der Trichome innerhalb des Bags gefangen werden wenn das Wasser nicht gleichmäßig an das Material kommt. Dieses Bag verwendet man um schonmal grob vorzufiltern und weniger Beschädigung durch Eiswürfel bekommt.
Nun hat sich unser Wasser abgekühlt und man füllt falls nötig nochmal Eiswürfel nach. Ein weiterer praktischer Tipp ist, dass man seinen Waschbehälter isoliert. Von Glaswolle o.Ä ist allerdings abzuraten da es hier wieder zu Verunreinigungen kommen kann.

Jetzt geben wir unser Material in das Wasser, rühren kurz ein wenig um um alles gleichmäßig zu benetzen und lassen es sich 5min vollsaugen. Diese Dauer ist für Live Material angegeben. Für getrocknetes Material würde ich 10min empfehlen, das hängt jedoch davon ab wie trocken es ist.
Der Sinn dahinter ist, dass extrem trockene Blüten/Trimm leicht brechen und somit für einen hohen Verschmutzungsgrad sorgen. Das wollen wir nach Möglichkeit vermeiden.
Was jetzt kommt ist präferenz- und materialabhänig deshalb soll es nur als Starthilfe gelten und spezielle Anpassungen an Kultivare um die letzten 1-2% rauszuholen kommen mit der Übung.
Man schaltet nun entweder die Waschmaschine ein oder beginnt mit dem Rührwerkzeug in großen kreisenden Bewegungen einen Strudel zu erzeugen. Hier sollte man zwar ein flottes Tempo an den Tag legen aber auch nicht wie ein geisteskranker reinhauen.
Nach 5-10 Minuten ist man fertig je nach Kultivar. Ein guter Indikator ist hierfür wenn sich das Wasser golden/rot färbt.
Das Ganze kippt man danach in den bereits vorbereiteten Abgießbottich mit den Bags. Hierbei sollte man schauen dass man vorsichtig ist damit einem die Bags reinrutschen. Auch Eis sollte nach Möglichkeit nicht in die Bags kommen, da eventuell entstandene Kanten das Sieb beschädigen und die Durchflussrate negativ beeinflussen.
Ist nun das Wasser aus dem Waschbottich/Maschine abgelaufen kann man mit seinem Wassersprüher das ganze nochmal ordentlich „auswaschen“ da sich noch verwertbare Trichome teilweise zwischen dem Eis verbergen.
Desweiteren sprüht man auch nochmal die Trichommasse in den einzelnen Bags gut ab, da Trichome welche groß genug sind nicht durchfallen, Verschmutzungen jedoch schon und man somit das Hash nochmals aufreinigt.

Jetzt geht es an den besten Part nämlich das Ausammeln des Hashes.
Hat man alles richtig gemacht kann man bereits teilweise im 160u Bag zu sammeln beginnen. Das wahre Gold kommt jedoch dann erst ab 120u wie hier bei einem der beste Hashmaker in der Szene.

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Good to be back in the cold room! 🙏❤️

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Hierfür nimmt man einen zweiten Eimer auf den das jeweilige Bag passt und zieht es so weit runter dass die Siebfläche mit dem Hash fest gespannt wird. Dies erleichtert das Aufsammeln enorm.

Luftgetrocknet oder Gefriertrockner?

Man hat sein nasses Hash, doch um es konsumierbar und haltbar zu machen muss noch die Restfeuchte entfernt werden. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten. Die zwei wichtigsten Arten haben wir hier einmal genauer beleuchtet um euch die Entscheidung zu vereinfachen. Als erstes betrachten wir den Gefriertrockner, welcher mittlerweile das go-to Werkzeug ist, wenn Ihr das nötige Kleingeld habt. Diese eigentlich im Pharmabereich verwendete Konstruktion funktioniert über schneller Abkühlen des Material (nasses Hash) auf -40°C, erzeugen eines Vakuums und leichtes erhitzen der Auflagebleche. Hier das ganze nochmal in etwas anschaulicher von einem der großen Trocknerhersteller

Dieser Prozess sorgt dafür dass der Großteil der Terpene erhalten bleibt und die Gefahr für Schimmel bzw „muffigen“ Geruch drastisch reduziert wird.

Im Gegensatz dazu gibt es eine günstige aber riskante Variante, das Lufttrocknen. Die noch nasse Trichommasse wird erst mit einem 25Micron Siebsack so gut wie möglich „ausgedrückt“ um einen Großteil des Wassers zu entfernen. Nach diesem Vorgang wird es an einem kühlen, dunklen Ort 12h zwischengelagert. Dies sorgt für eine optimale Verteilung der Feuchte, da das Hash sonst „caked“ und man es nicht ordentlich aufreiben kann. Die 12h sind eine ungefähre Angabe und sind Material/Feuchte abhängig. Danach wird es in einer sauberen Verpackung (Glasschale mit Verschluss z.B.) gefroren bis es ein fester Block ist.
Nun kann man entweder mit einer Käsereibe (Microplaning) oder einem robusten Küchensieb (Sieving) die Masse auf Backpapier zu einem feinen Pulver zerreiben. Diese sollte so dünn wie möglich verteilt werden und das Papier auf einer fester Oberfläche (Blech) befestigt werden .
Jetzt heißt es vorsichtig sein. Die größte Gefahr ist dass sich Schimmelsporen auf dem Material absetzen und sich Schimmel bildet. Diese Sporen sind fast überall wo Lebensmittel verarbeitet/gegessen werden. Ein Luftreiniger lohnt sich hier definitiv. Hat man nun seine Bleche fertig, stellt man sie in einen Raum mit guter Umluft, niedrigen Temperaturen (10-15°C) und einer möglichst geringen Luftfeuchte.

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Wie muss mein Waschraum aufgebaut sein?

Jetzt haben wir die Grundlagen durch und können uns mit detaillierten Fragen auseinandersetzen. Der größte Aufwand beim Bubble Hash herstellen ist wahrscheinlich der Aufbau und die Konzipierung eines Coldrooms. Hier gibt es viele Sachen zu beachten um die optimalen Bedingungen herzustellen.

Arbeitsoberfläche

Beginnen wir mit der am leichtesten umsetzbaren Aktion, der Schaffung von professionellen Arbeitsflächen. Hier tricksen wir ein bisschen und schauen uns was von der Gastro-Branche ab. Wenn man in Großküchen kommt blitzen einem die Edelstahloberflächen meist schon entgegen. Dies hat viele Gründe aber vorallem sind sie sehr leicht zu reinigen und man sieht sofort wenn sich Schmutz darauf befindet.
Desweiteren ist es hart für Bakterien und Pilze sich hierauf festzusetzen.
Alle Fläche welche mit Hash in Verbindung kommen sollten somit aus Edelstahl bestehen bzw verkleidet werden. Am besten wäre es den ganzen Raum auszukleiden

BILD Coldroom

Ein weiterer Vorteil des Edelstahls/Metalls ist dass es eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit hat. D.h. der Raum wird schneller kalt und bleibt kalt. Damit spart man sich einiges an Klimaanlagenkosten. Die Wände sollten hinter der Verkleidung außerdem noch gut gedämmt sein, das spart auch wieder Energieaufwand.

Temperaturkontrolle

Eines der wichtigsten Themen bei der Einrichtung eines Raumes ist die Schaffung des richtigen Klimas, denn bei 10°C aufwärts wird das Hash schmierig (greasy). Dadurch lässt es sich sehr schlecht aufsammeln und generell nutzen. Das ist auch der Grund warum man alle Werkzeuge vorher kalt stellen sollte.
Am besten positioniert ihr den Raum in einem Keller oder an einem Ort der standardmäßig kühler ist. Dann solltet ihr eine Klimaanlage installieren, welche groß genug für den Raum ist. Dies ist meist einer der teureren Punkte an einem Setup.
Doch welche nimmt man jetzt? Es gibt hunderte verschiedene Modelle und Varianten auf dem Markt. Deswegen gliedern wir dies wieder in einzelne Schritte auf um die Entscheidung zu erleichtern.
Als erstes sollte man sich anschauen welche verschiedenen Arten es gibt.
Es gibt Fenstereinheiten (beginnen bei 200€),

(Siehe Quelle 5)

Wandeinheiten welche durch die Wand von außen Luft benutzen (ab 500€)

(siehe Quelle 5)

Portable Einheiten (ab 500€), die sich vorallem für kleinere Setups eignen und auch gleichzeitig im Grow verwendet werden können.

(siehe Quelle 5)

Man sollte für Hash eher am oberen Ende des angegeben Spektrums kaufen da man es wirklich kalt braucht. Es gilt auch wieder der Spruch: „Wer billig kauft, kauft doppelt“

Raumaufteilung

Ein weitere Punkt ist Platz, denn den braucht man zur genüge wenn man entspannt arbeiten möchte. Es gibt nicht schlimmeres als wenn der Platz zwischen den Geräten zu klein ist und man beim Ausgießen die Waschmaschine noch umschmeißt oder im schlimmsten Fall Hash fallen lässt.
Platz heißt aber nicht unbedingt dass man jetzt min 50qm für ein Hashlab braucht. Die Übersichtlichkeit und der Aufbau/Ordnung ist hier entscheidend.
Geräte welche ganz praktisch sind aber nicht essentiell für den Heimgebraucht sind, sind:

  • Berührungsloser Desinfektionsmittelspender
  • Großes Edelstahlwaschbecken mit Sprühfunktion
  • Osmosefilter vorgeschaltet zu den Wasserhähnen
  • Bag Trocknungs-aufhänger
  • Große Kühltruhe (wenn man mit live Material arbeitet)

Aufstellen sollte man seine Geräte in der Reihenfolge in der man daran arbeitet damit man einen stringenten Flow hat und auch mit mehreren Personen arbeiten kann ohne sich gegenseitig zu behindern.
Der Modellhafte Aufbau könnte wie folgt aussehen:

Was ist das Star Rating System?

Je nachdem wie gut das Ausgangsmaterial und der Hashmaker sind kann man das Endprodukt in verschiedene Kategorien einstufen. Dieses Rating System basiert auf Sternbewertung von 1-6 und soll das gesamte Spektrum abbilden. Viele kritisieren es allerdings da es eine relativ subjektive Einteilung ist

1-2 Star

Hier finden wir Hash was fast nicht schmilzt und relativ „dreckig“ ist. Dieses wird für Edibles und RSO verwendet. Erkennbar ist es anhand seiner sehr dunklen/grünen Färbung.

3-4 Star

Das Mittelfeld ist sehr solide um Rosin daraus zu machen für den mittelpreisigen Markt. Auch hochklassige Edibles können hiermit gemacht werden

5-6 Star

Der Premiumbereich ist ausschließlich für rauchbares Hash reserviert da es ein Frevel wäre es zu Edibles zu verarbeiten. Dies ist eine persönliche Meinung, welche sich aber alleine aus den Preisunterschieden und höheren Margen bei Fullmelt/Rosin ergibt.
Viele sagen desweiteren dass es ein Sakrileg sei seinen Fullmelt zu pressen, das ist aber jedem selbst überlassen und man sollte sich hier an den Kundenwünschen orientieren

Wie verwende ich Bubble Hash?

Wie schon vorher angesprochen hängt das immer von der Marktnachfrage ab, aber wir würden alles ab 3 Star pressen und den wirklichen 90%+ Fullmelt als reines Produkt an den Connaisseurmarkt verkaufen. Alles darunter kann man zu Edibles/RSO machen. Die übrigen Buds vom Waschen kann man entweder an die Gasextraktion verkaufen (bei nicht „vollständiger“ Verwertung) oder einfach als Dünger ins Gemüsebeet miteinarbeiten (wenn keine Trichome mehr drin sind)

Quellen

  1. Analytical 360; „Bubble Gum Hash Rosin“ 16.06.2016
    http://archive.analytical360.com/m/concentrates/565901I
  2. Iceextract; ICExtract Bag Singles and Kits 5Gal V3 https://icextract.com/icextract-bag-singles-and-kits-5gal-v3/
  3. Pollonator/Mila Jansen; MEDIUM ICE-O-LATOR® 7 BAG SET; https://pollinator.nl/product/medium-ice-o-lator-7-bag-set/
  4. GoPurePressure; Bubble Now 220 Micron Work Bag https://gopurepressure.com/collections/bubble-bags-machines-bubblehash/products/bubble-hash-bubble-now-220-micron-work-bag
  5. homeairguides.com; How To Choose An Air Conditioner (Step-By-Step Guide On Picking The Right AC Unit; https://homeairguides.com/air-cooling/how-to-choose-an-air-conditioner-guide-on-picking-the-right-ac-unit/
  6. Deborah Hucht; Kühlleistung berechnen: Welche Klimaanlage eignet sich für welche Raumgröße?; Kühlleistung berechnen: Welche Klimaanlage eignet sich für welche Raumgröße?
  7. PurePressure; Andrew Ward; „How Bubble Hash is Rated (1* to 6*)“; https://gopurepressure.com/blogs/rosin-education/how-bubble-hash-is-rated-1-to-6

Dabbing – Der Ratgeber zu Extrakten und Dabzubehör

Was ist Dabbing?

Unter dieser Art des Cannabiskonsums versteht man das verdampfen von Cannabisextrakten mit hohem Cannabinoidgehalt. Diese werden über verschiedene Wege hergestellt. Meist wird eine Ölpfeife, die Rig (Anspielung auf das amerikanische Wort Oilrig) benutzt um mithilfe eines Glastopfes und eines Bunsenbrenners das Öl zu inhaliert. Hier sollte auf die Dosierung geachtet werden, da man sich als Dab-Neuling relativ leicht überdosieren kann.

Seit wann gibt es Dabbing

Für viele Menschen ist der Begriff „Dabbing“ Neuland. Jedoch gibt es diesen Trend schon seit einigen Jahren hauptsächlich aber in den USA. Die ersten Dabs gab es bereits ab 2005 allerdings gab es noch keine Rigs stattdessen verwendete man das Öl als Bowltopper (Bongtopf) oder man rauchte „Knife-Dabs“. Diese Technik führte zu vielen Verletzungen insbesondere zu verbrannten Lippen deswegen raten wir stark davon ab.
Man nehme zwei Messer und nimmt mit einem seinen Dab, das andere legt man auf den Herd und erhitzt es. Danach führt man die zwei Messer zusammen und so „verdampft“ der Dab in der Theorie. Meist ist das Messer jedoch zu heiß und man raucht einen extrem heißen Dab, was sehr unangenehm werden kann

(YouTuber Customgrow420 bei der Knifedab Vorbereitung)

Das richtige Dabben wie man es heute kennt, gibt es erst seit der Erfindung der ersten richtigen Dabrig. Als Schöpfer gilt hier der amerikanische Glasbläser HMK wobei es hier keine gesicherten Beweise gibt.

Der richtige Hype um das Ölrauchen begann ab 2012 und zieht sich bis heute durch.
Von 2012 bis 2015 hat sich der Markt in Californien z.B. von 100% Blüten auf 50% Öl/ 50% andere Cannabisprodukte umgestellt (siehe Quelle 1).

Welche Formen von Extrakten/Konzentraten gibt es?

Live vs Cured Ausgangsmaterial

Es gibt von fast jeder Extraktform eine „live“ Version und eine „normale“. Live bedeutet dass das Öl aus frischen Blüten hergestellt wurde also direkt nach der Ernte verarbeitet wird. Der Geschmack gleich sich mehr dem Geruch der lebenden Pflanze an und ist die beste Repräsentation des Geruchsprofils.
Normale Extrakte werden aus getrockneten Blüten gemacht. Hier hat sich das Geruchsprofil stark verändert durch verschiedene Oxidationsprozesse.
Man sagt dass das Extrakt einen „runderen“ Geschmack hat im Vergleich zum sehr intensiven, fast schon stechenden des Live-Extrakts.

Badder

Diese sehr cremige Form der Konzentrate ist für viele zurzeit das Go-to Konzentrat wegen seines hohen Terpengehalts und der leichten Formbarkeit, welche das Rauchen von Donuts immens erleichtert.
Das Aussehen gleicht meist dem von Frosting (Kuchenglasur) und die Farben können von fast weiß bis leicht bräunlich reichen. Hier kommt es auf die Reinheit des Extrakts an.

Donutjoint mit Hash-Rosin Badder

Budder

Die Badder bzw Wet Badder unterscheidet sich durch ihre „Nässe“ von der Budder. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Wasser sondern über die Terpene, welche sich vom THC-A teilweise „getrennt“ haben. Die Budder hingegen ist echt trocken und man erreich diese Konsistenz indem man einfach terpenreiches (bei tiefen Temperaturen gepresst z.B) bei Raumtemperatur stehen lässt ohne es umzurühren.

Sap bzw FreshPress

Wenn man frisches Flower Rosin presst und dies nicht weiter behandelt (umrühren etc) und der Terpengehalt es nicht buttern lässt, behält das Extrakt seine honigartigen Eigenschaften. Deswegen heißt es auch FreshPress. Diese Konsistenz macht es relativ schwer mit dem Öl zu arbeiten, da es sehr klebrig und flüssig ist. Oft hört man dass dies die purste Rosinform ist, da keine Terpene durch umrühren bzw Hitzeinwirkung nach der Pressung verloren gegangen sind.

Man kann es handhabbar machen indem man es ähnlich wie Toffee „zieht“, jedoch gehen hier dann einige Terpene verloren.

Diamonds & Sauce

Bei dieser Methode trennt man die Cannabinoide von den Terpenen und anderen Stoffen. Das kann sowohl mit Lösungsmitteln als ohne hergestellt werden. Stichwörter sind hier mechanische Separierung und Jar-Tech.
Die so erreichte Form des Extrakts ist zwar optisch ansprechend, aber weniger langlebig, da durch die Trennung der Komponenten mehr Oxidation stattfinden kann. (siehe Quelle 2)

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Shatter

Dieses Produkt wird in den meisten Fällen über Lösungsmittelextraktion hergestellt und ist eines der „simpelsten“ Extrakte, da es nur die normale BHO-Vorgehensweise erfordert. Leider ist dadurch auch die Menge an schlechtem Shatter auf dem Markt sehr groß. Dreckige (PPM Butan/Propan >1000) Extrakte werden hier mit Hilfsmitteln (CRC) aufgehübscht und als Premiumextrakt angepriesen. Deswegen sollte man stehts nachfragen ob das Produkt gepurged (Entfernung Lösungsmittel im Vakuumofen) wurde.

(Premium Shatter by @chiko44_extraction)

Crumble

Diese Form ist mittlerweile nichtmehr oft anzufinden, jedoch war sie vor einigen Jahren relativ verbreitet und verdient deswegen eine Erwähnung. Dieses meist durch BHO hergestellte Extrakt zeichnet sich durch seine dem Namen entsprechende Struktur aus, welche sich neben des Dabbings auch als praktischer Bowltopper bzw Joint Additiv eignet. Diese bekommt es durch die erhöhte Hitze bei der Extraktion oder whipping (umrühren) bei hohen Temperaturen.

Photo by Gina Coleman/Weedmaps

Wie werden Extrakte hergestellt?

Lösungsmittelextrakte:

Diese Extrakte werden mithilfe von Lösungsmitteln gewonnen. Die gängigsten Methoden sind hier:
Alkane: Stoffe wie Butan oder Propan werden hier mit hohem Druck durch eine Extraktionsröhre (Metall/Glas) geschossen in der sich ein Sieb+Material befinden. Die Pflanzenteile bleiben im Sieb hängen und das Öl wird mit dem Gas durchgedrückt. Diese sollten jedoch nur von Fachpersonal hergestellt werden, da sonst hohe Gefahren bei Herstellung und Konsum entstehen können.
CO2: Hier hat man einen ähnlichen Aufbau wie bei der Alkanextraktion allerdings benötigt man einen Hochdruckbehälter da das CO2 in den überkritischen Zustand übergehen muss um seine Extraktionswirkung zu erhalten. Danach kann das Extrakt einfach ausdampfen an der frischen Luft. Diese Technik ist viel sicherer da es weder explosiv noch besonders schädlich beim Rauchen ist.
Alkohol: Diese Methode benutzt man hauptsächlich für medizinische Extrakte und Tinkturen wie z.B Dronabinol. Vom Rauchen sollte man hier absehen, da man hier Laborequipment braucht um es so aufzureinigen, dass es unbedenklich wird. Man lässt das Material in organischem Alkohol wie Weingeist ziehen, durch den Alkohol bricht die Lipidschicht der Trichome und das Öl entweicht in die Lösung.

Solventless (Lösungsmittelfrei):

Konzentrate

Bei Konzentrate werden die Trichome der Cannabispflanze als ganzes gesammelt. Dieses extrem hochwertige Produkt wird auch Full-Melt genannt. Diesen Namen bekommt es dadurch dass man sie auch dabei kann da fast keine Pflanzenmasse enthalten ist und das Öl einfach verdampfen kann. Allerdings bleiben hier leicht schwarze Rückstände, welche sich aber mit Isopropanol und einem Q-Tipp entfernen lassen. Es wird auch als das die „purste“ Methode beschrieben mit der man Cannabis konsumieren kann. Hergestellt wird es über drysifting (trockene Buds werden auf einem Sieb vorsichtig gerieben und dann verfeinert) oder Bubblehash (Die Buds werden in einem Wasser+Eis-Bad getränkt und gerührt, dann wird das Wasser durch Siebsäcke gegossen und die Trichome abgeschöpft).

Mechanisches Separierungsprodukt

Die Rosintechnik ist den meisten durch den neuen Hype bereits bekannt sein. Hier benutzt man eine Presse oder ein Glätteisen um verschiedene Cannabisprodukt „auszuquetschen“. Durch die Hitze wird das Harz flüssig und der Druck separiert das Öl durch Siebtaschen von der Blattmasse. Wer mehr Information zum Thema haben möchte kann sich hier einlesen.
Diese mechanische Separierung von Öl aus den Trichomen hinterlassen je nach Reinheitsgrad ein wenig bis garkeine Rückstände im Banger. Das Rosin welches aus Full-Melt Hash hergestellt wird ist eines der besten Extrakte auf dem derzeitigen Markt

Was brauche ich zum Dabben?

Kurzübersicht

  • Rig (Ölpfeife)
  • Banger (Öltopf)
  • Dabtools (Tupfbesteck)
  • Torch (Bunsenbrenner) bzw E-Nail
  • Timer bzw Handy
  • Carb cap (Öltopfverschlusskappe)
  • Alkohol+Q-Tipps

Nützliche Dinge die aber nicht notwendig sind:

  • Dabmatte aus rutschfestem Material z.b Silikon
  • Q-Tipp Halter bzw Glas
  • Terpometer bzw Temptech
  • Carb cap Halter
  • Drop-Down Adapter
  • Terp Balls (Glaskugeln für den Banger)
  • Insert (Einlage für den Banger)
  • Transportkoffer

Auf die Pfeife kommt es an

Der beste Sprit bringt euch ohne ein Auto nichts. So ähnlich verhält es sich beim dabben. Rauchen kann man zwar mit billigen, schlecht verarbeiteten Rigs auch allerdings ist dies alles andere als optimal. Viele Leute wissen nicht wie wichtig eine gute Funktion ist. Hier gibt es viele verschiedene wie z.B Recycler, welcher durch eine Kombination von Schwerkraft und Glaskunst das Wasser, welches durch das Ziehen zum Mundstück bewegt wird, wieder zurück nach unten leiten. Hier entsteht der typische „Tornado“ welchen man in diesem Video gut beobachten kann.

Abgesehen von der Funktion ist auch die Glasdicke und die Übergänge der Einzelteile zu beachten. Bei sehr billigem Glas kann die Rig unten „schwitzen“, das Glas ist hier so dünn dass Wasser hindurch diffundiert.
Am besten kauft man direkt von einem Glasbläser oder wendet sich an Glasgallerien wie TYT Alternativ Caring als deutsche Version. Wer etwas mehr Auswahl möchte sollte sich bei den Jungs von Headstash in Barcelona umschauen. Hier gibt es sowohl eine internationale Glasauswahl mit Zubehör als auch eine Samenauswahl, welche spezifisch auf Hash Sorten ausgelegt ist.

Anfänger die noch wenig Erfahrung mit Glas haben sollten jedoch noch nicht eine für sie teure Rig kaufen, denn diese kann auch leicht mal hinunter fallen und brechen.
Des Weiteren sollte auf die Größe geachtet werden. Man kann zwar Bongs umfunktionieren, aber dafür verliert man einiges an Geschmack. Wir empfehlen kleine Rigs, denn man verdampft das Extrakt und benötigt deswegen die große Kühlfähigkeit einer Bong nicht, da sonst das Extrakt kondensiert und sich als „Reclaim“ in der Pfeife anlagert. Gleichzeitig bekommt man die maximale Dampfmenge was in einem intensiveren und effektiveren Dab führt. Der Putzaufwand ist zudem noch geringer und man kann seine Pfeife leichter transportieren.
Eine weitere Größe die man beachten sollte ist die Schliffgröße. Ähnlich zu Bongs gibt es verschiedene Anschlussgrößen und Formen. Logischerweise sind die etwas kleiner. Der typische Rig-Anschluss ist 14mm, bei kleineren Varianten und Bubblern sind 10mm häufiger vorzufinden. Als nächstes unterscheidet man zwischen „Female“ und „Male“ Anschlüssen.
Die erste Pfeife hat einen Female Anschluss den hier hat man eine Öffnung in die der Banger bzw der Vorkühler eingesetzt werden kann.

Diese Rig ist eine Male Version, da man einen Banger benötigt welcher mit diesem Anschluss kompatibel ist.

Der Banger bzw Nail wird wie eine Glashaube aufgesetzt. Man sollte stehts auf festsitzende Schliffe auch, da hier sonst die Funktion/Durchzug der Rig stark beeinflusst wird

Banger bzw Nail

Unserer Meinung nach ist der Banger für den Rauchgenuss fast noch wichtiger als die Rig, denn je nachdem wie gleichmäßig und lange er die Temperatur hält wird auch der Extraktgenuss besser. Dies gilt vorallem für große Dabs bei denen man sonst wieder aufheizen muss oder man einen E-Nail benötigt um das komplette Extrakt zu verdampfen.
Die Banger werden mittlerweile den Titannails vorgezogen aufgrund ihrer hohen Hitzbeständigkeit, Abwesenheit von giftigen, löslichen Stoffen und der geringen Hitzeübertragung auf die Rig.
Beim Kauf sollte auf die Verarbeitung und die Terperaturhaltefähigkeit geachtet werden.

Dabtools

Damit nicht die Hälfte des Dabs am Finger kleben bleibt sollte man Tupfbesteck aka Dabtools verwenden. Hier gibt es hunderte von verschiedenen Möglichkeiten jedoch haben sich Glas und Edelstahl bewährt. Wer eine robuste Variante möchte sollte zu einem Edelstahlmodell greifen. Wachswerkzeuge oder stumpfes Chirugiewerkzeug eignet sich ebenfalls.

 

Dabbing Tool Set
  • HÖCHSTE VERARBEITUNGSQUALITÄT
  • CHIRURGISCHER EDELSTAHL
  • WERKZEUGE MIT UNTERSCHIEDLICHER FUNKTION
  • FÜR JEDES EXTRAKT GEEIGNET
  • PERFEKT FÜR UNTERWEGS

Torch/Enail

Nun muss man den Banger aufheizen dies kann man mit einem Bunsenbrenner oder einem E-Nail bewerkstelligen. Ein speziell fürs Dabbing geschaffener Bunsenbrenner heißt Torch und sieht so aus.

Brenner für Creme Brulee oder ähnliche funktionieren zwar auch aber sind meist nicht für eine solch intensive Nutzung gebaut und haben meist auch recht kleine Gaskartuschen wodurch man oft nachfüllen muss.
Nun wird der Banger angeheizt bis zu einem gewissen Punkt und dann lässt man ihn auf die richtige Dab Temperatur abkühlen. Dies macht man entweder nach Gefühl, nach Zeit wenn man den Banger kennt oder mit einem Messgerät zu dem wir in einem späteren Kapitel noch kommen.
Eine Alternative dazu bietet der Email, hier wird meist eine Metallspule am Banger angebracht und Strom durchgejagt. Durch die Eigenschaften des Metalls erhitzt sich dies auf die eingestellte Temperatur. Es gibt Modell mit und ohne Bodenheizung, wobei wir stark zu einer Bodenheizung raten, da sich die Hitze ansonsten nicht so gleichmäßig verteilt.

 

Graveda E-nail Set

  • E-nail Set mit Zeit- / Temperaturwahl
  • Individueller Glas Banger mit 4 Schliffgrößen 
  • Exakte Temperatur- / Zeiteinstellung ermöglicht "low temp dabs"
  • Titan Coil mit 1,30 Meter Länge
  • Bubble Carb Cap ermöglicht ein effizientes Dampferlebnis

Hier wird die Temperatur anders als bei der Torch gleichmäßig gehalten allerdings ist er nur bedingt portabel.
Eine neue Alternative aus den USA bietet der GPen, dieser Vaporizeraufsatz für die Rig ist klein und passt in die Hosentasche. Der Akku ist dementsprechend aber nicht für sehr lange Sessions ausgelegt. Zudem ist das Keramik in der Dabkammer etwas porös und beim Dabben von z.b Diamonds n´Sauce kann es vorkommen dass die sehr flüssige Terpenlösung nicht richtig verdampft und man einen geschmacklosen THC-A Dab raucht.
Hier wäre ein Quarzeinsatz sehr empfehlenswert, welcher aber leider noch nicht auf dem Markt verfügbar ist.

Warum brauche ich eine Carb cap?

Drei Worte: stärker, schneller, einfacher. Um die Luft im Banger zu konzentrieren und den Luftstrom zu steuern verwendet man eine Carb cap. Hierdurch verringert man die Verdampfungstemperatur. Zudem verliert man hier weniger Extrakt in die Luft wenn man eine kurze Verschnaufpause vom Dab braucht.
Es gibt verschiedene Versionen, die meist benutzten sind jedoch die Bubblecap und Spinner Caps.

Dabmatte

Als Dabmatte kann man alles verwenden was rutschfest und groß genug für die Rig ist und am besten noch Platz für das restliche Zubehör bietet.
Am besten ist sie noch dick genug um ein etwas festeres Aufsetzen der Pfeife abzufedern.

Terpometer bzw Temptech

Woher soll man jetzt bei einem neuen Banger die perfekte Abkühlzeit bzw Dabtemperatur erraten? Das ist das häufigste Problem, welcher Anfänger haben und dadurch kommt es dann auch zu unschönen Erfahrungen wenn man viel zu heiß dabt. Zudem wird so einiges an Extrakt verschwendet was aufgrund des meist hohen Preises ziemlich ins Geld gehen kann. Das Terpometer ist eine sehr nützliche Innovation, wenn man keinen E-Nail verwenden möchte. Es vereint einen Dabber und ein Thermometer.

Eine Alternative dazu bietet das Temptech-Gerät, dies ist etwas robuster jedoch auch schlechter für unterwegs. Dieses lasergesteuerte Thermometer wird unter dem Banger platziert und misst dann die exakte Temperatur. Man muss aber zudem noch die Höhe der Rig bzw Banger mit der Höhe des Geräts abgleichen da das ganze relativ still stehen muss. Des Weiteren basiert das Temptech auf Infrarotmessung, welche bei Glas ziemlich ungenau ist. Alles in allem finden wir das Terpometer praktischer.

Drop-Down-Adapter

Wenn man sich eine sehr teure Rig zulegt ist es fast zu schade diese normal zu rauchen für die meisten. Jedoch finden wir dass eine Pfeife geraucht werden muss da es sonst Geldverschwendung ist. Um sich das häufige Putzen und Reclaimrückstände zu ersparen gibt es einen Adapter der wie ein Vorfilter fungiert. Man sollte hier entsprechend der Riggröße kaufen da es sonst die Standfestigkeit negativ beeinflusst. Man kann ihn auch als Anschlussadapter verwenden, wenn man z.B einen Male-Schliff auf der Pfeife hat aber auch einen Male-Schliff Banger besitzt.

Terpballs und Inserts

Diese kleinen aber praktischen Accessoires helfen dem Banger nochmal das Extrakt besser zu verdampfen. Die Terpballs funktionieren besonders gut in Kombination mit einer SpinnerCap, welche ihren Namen der synergistischen Funktion zu verdanken hat.

Durch den erzeugten Luftstrom beim ziehen drehen sich die Kugeln und verteilen das Extrakt gleichmäßig im Banger.
Eine andere Methode ist das Insert. Dieser Einsatz wird aus verschiedenen hitzhaltenden Materialien hergestellt. Es gibt Rubininserts für mehrere hundert Euro, jedoch wurde dies mittlerweile von SiC-Einsätzen abgelöst, welche die Hitze gleich gut halten und um einiges günstiger sind. SiC steht hierbei für Siliziumcarbid. Zudem wird die Oberfläche erhöht.

Transportbox

Der Punkt kann vernachlässigt werden, wenn man nur zuhause dabbt. Will man jedoch unterwegs dabben sollte man die Rig gut einpacken um unschöne Überraschungen zu vermeiden. Verwendet wird hier meistens ein Fotokoffer mit dicker Polsterung. Die bekannteste Marke ist hier das PELI-Case, welches jedoch extrem teuer ist. Man kann auch billigere Versionen mit fast dem gleichen Ergebnis verwenden. Wenn die Rig dann über 5000€ kostet sollte man sich aber dann doch überlegen in Qualität zu investieren.

Wie rauche ich Extrakte?

Normale Vorgehensweise

Vorbereitung ist alles deswegen sollte man als erstes alles vorbereiten und dafür sorgen dass die Sachen stabil stehen. Ein Getränk sollte auch bereitstehen, da die hoch löslichen Geruchsstoffe (Terpene) den Hals reizen können. Wenn nun die mit Pfeife mit Wasser gefüllt würde sollte man den Banger aufheizen. Mit einem E-Nail einfach die Wunschtemperatur einstellen und warten. Wenn man eine Torch verwendet erhitzt man den Banger bis er leicht rötlich zu glühen beginnt und wartet bis zum gewünschten Punkt. Kennt man seinen Banger nicht genau ist die Faustformel: 30 Sekunden aufheizen und 45-60Sekunden abkühlen lassen.
Danach den vorbereiteten Dab in den Banger tupfen und die Carb cap aufsetzen. Nun vorsichtig anziehen und testen wie der Hals mit dem Dab klarkommt. Mengenmäßig sollte man mit 0,05-0,1g je nach Qualität/Toleranz beginnen.
Temperaturen:

Low-Temp: 157-232°C Bestes Geschmackserlebnis, schonend für Hals und Lunge aber weniger stark. Die hohe Bandbreite an Temperatur ist dem Reinheitsunterschied von Extrakt geschuldet. Inhaltsstoffe wie Lipide „isolieren“ das THCA und sorgen damit für einen höheren Decarboxylierungspunkt (THCA -> THC = psychoaktiv). Dies ist auch der Punkt an dem wir das Extrakt rauchen möchten, da somit die kleinste Menge Degradationsprodukte (verbrannte Stoffe) aufgenommen wird. Diese Temperatur muss man jedoch ein wenig überschreiten wenn man eine Torch benutzt da der Banger abkühlt und somit nicht alles optimal verdampft werden würde. E-Nail Nutzer haben es da einfach, sie können einfach ein bisschen rumprobieren und dann die perfekte Temperatur einstellen.
Medium-Temp: 232-315°C sowohl guter Geschmack als auch starke Wirkung. Jedoch verbrennt hier schon ein gewisser Teil und sorgt für eine stärkere Reizung des Halses/Lunge.
High-Temp: 315-482°C Hiervon raten wir stark ab, denn es entwickelt sich sehr wenig Geschmack und es reizt den Hals extrem. Die Wirkung hingegen ist äußerst stark und sollte nicht unterschätzt werden.

Coldstart

Eine Alternative zum Abschätzen bzw Messgeräten ist der Coldstart-Dab. Hier platziert man das Extrakt zuerst im Banger und erhitzt ihn dann so lange bis das Extrakt anfängt zu verdampfen. Sobald es zu kochen anfängt sollte man aufhören da die Hitze immer etwas braucht um ins Innere des Bangers zu gelangen und somit kann man sich dann ausversehen einen High-Temp Dab verpassen. Dies kann vor allem für Anfänger unangenehm werden.

Lohnt sich Dabben?

Da gute Extrakte meist relativ teuer sind, stellen sich viele die Frage ob sich die Investition in das Equipment und die Extrakte lohnt. Solvent Extrakte beginnen bei 60€/g und solventless bei ca 80€/g. Dies entspricht theoretisch gesehen bei einem Ertrag von 20-25% bei Extrakten und einem Grammpreis von 12-15€/g einem Gegenwert von 4-5g Flower zu einem Gramm Dab. Das lohnt sich rein rechnerisch schon. Zudem sind der Geschmack und die Wirkung deutlich überlegen. Man nennt Extrakte auch die beste rauchbare Repräsentation der Pflanze vor allem wenn es sich um „live“ Extrakte handelt.
Zudem erhält man bessere medizinische Effekte, da man weniger schädliche Pflanzenmasse zu sich nimmt und das Extrakt verdampft wird anstatt geraucht.

Quellen:

  1. Future Cannabis Project/ Kevin Jodrey; „Cannabis Farmers Need to Expand Their Product Portfolio“;https://www.youtube.com/watch?v=OvWJr3I8uyE
  2. Cannabis Aficionado; „The Magic of Making Cannabis Diamond“;https://cannabisaficionado.com/wizard-stones/
  3. Leafly; „Dabbing 101: What is cannabis dabbing and how do dabs work?“;https://www.leafly.com/news/cannabis-101/what-are-cannabis-dabs-and-benefits-of-dabbing-marijuana; Titelbild

Rosin Bags – Welche Presstaschen benötige ich um Rosin zu extrahieren?

Bis vor einigen Jahren konnte der Normalkonsument Extrakte nur sehr schwer bekommen und unter gefährlichen Bedingungen selber herstellen. Stichwort BHO, welches meist durch Verwendung von hochexplosiven Butangaskartuschen zuhause angefertigt wurde . Wenn diese Technik nicht sachgemäß ausgeführt wird kann es zu schweren Unfällen kommen, wie zum Beispiel im Fall des Rappers Dr Knarf, welcher in seinem Tonstudio Butanextrakte herstellte.
Heutzutage gibt es leichtere Wege Dabs herzustellen. Rosin ist hier das Stichwort. Was es ist und wie man es hergestellt kann man hier nachlesen.
Um Pflanzenmaterial herauszufiltern benötigt man Presstaschen, was man hier beachten muss und wie man sie optimal benutzt haben wir in diesem Artikel festgehalten.

Wie entstanden Rosinbags?

Durch einen Zufall wurde in Amerika die Herstellung von Rosin entdeckt. Dies Presstechnik zur Extraktion von ätherischen Ölen gab es zwar in der Duftölindustrie schon lange allerdings wurde sie nicht auf Cannabis angewendet. Durch Adaption dieser Techniken wurden Filterbeutel erfunden um diese Extrakte von Pflanzenrückständen zu reinigen. Die ersten Rosinbags waren Teebeutel aus Nylon, welche umgestülpt und gepresst wurden.
Kurz darauf wurden sie ähnlich wie Kaffeefilter in Mikrongrößen bzw. μ eingeteilt, denn für verschiedene Sorten bzw Cannabisformen (Hash/Sift) benötigt man unterschiedlich große Öffnungen

Was sind Microngrößen?

Das Maß Micron (Abkürzung: u/μ) bezieht sich darauf wieviele Mikrometer eine Öffnung im Bag groß ist. Ein menschliches Haar ist z.b nur 50 Micron dick und alles unter 40 Micron ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Dementsprechend ist es wichtig einen professionellen Hersteller zu finden, welcher die Bags fachgerecht verpackt um Staubablagerungen und andere Verschmutzungen zu vermeiden. Zudem sollte man falls die Möglichkeit vorhanden ist die Bags vorher unter einem Mikroskop anschauen. Hier reicht eine Juwelierlupe oder ein Taschenmikroskop wie dies.

Wie muss ich mein Weed vorbereiten um es zu pressen?

Das Material sollte in Daumennagel große Stücke zerteilt werden, aber nicht durch den Grinder gejagt werden. Alle Stiele und sollten entfernt werden um Blowouts (Platzen der Bags) zu verhindern. Denn sobald man Druck appliziert können diese Löcher in das Bag stechen und somit zum auslaufen der Blattmasse führen.
Blätter ohne Trichome sollten ebenfalls entfernt werden, da hier anstatt des wertvollen Öls nur Chlorophyll ausgepresst wird, was das Extrakt beim Rauchen kratzig macht und einen „grünen“ Geschmack über das eigentliche Terpenprofil legt.
Es sollte zudem noch feucht genug sein, hier kann man die Blüten vorher in eine Dose mit einem 62% Feuchtepack legen und ein paar Stunden warten.

Wie benutze ich ein Rosin Bag?

Zunächst muss wieder beachtet werden, welches Material man presst. Bei Hash und anderen Konzentraten gibt es nur eine Option. Man füllt das Bag auf und drückt es handfest platt. Das entstehende Kissen kann dann gepresst werden. Hier sollte man beachten dass man den überstehenden Rand fest einknickt um zu Vermeiden dass Verschmutzungen in das Öl übergehen.
Bei Blüten kann man dann auch Alternativ noch die Bottletech-Methode verwenden. Bei dieser Packmethode nimmt man das Bag mit der Öffnung nach oben und stülpt die unteren zwei Ecken nach innen.

Dutchmans Rosin Room / https://www.420magazine.com/community/threads/dutchman’s-rosin-room.462262/?fbclid=IwAR2tMbnIqNIIzBsSulmghTLWjKl9heJy8r24zRPjgrJJBwnfSxy0rJ0eM8s

Danach befüllt man es mit Material und lässt 1-2cm oben frei. Alle Ecken sollten ausgefüllt sein und handfest angepresst werden. Nun biegt man den oberen Rand um ich stellt das Päckchen so aufrecht in die Presse. So erhöht man den PSI durch die geringere Druckauflagefläche und verringert gleichzeitig die Menge an Öl welche im Saum hängen bleibt.
Man sollte jedoch darauf achten hier hochwertige doppelt genähte Säcke verwendet sonst kann die Naht platzen.

 

Rosin Bags - Nylon Presstaschen
  • VERSCHIEDENE GRÖSSEN
  • DOPPELT GENÄHT
  • LEBENSMITTELECHTES NYLON:
  • HITZE-/DRUCKBESTÄNDIG
  • VERSCHIEDENE MASCHENWEITEN

Welche Rosinbags eignen sich für welches Material?

Hier gibt es viele Möglichkeiten. Je kleiner die angegebene Micronzahl desto höher ist die Filterwirkung. Wenn man jetzt zu große Löcher nimmt kann es zu dunklem, „dreckigen“ Extrakt kommen. Bei Hash gilt es eine Presstasche zu wählen die nicht größer als 50 Micron sind. Da es schon ein Konzentrat ist und man dementsprechend weniger raussieben muss kann man diese niedrige Micronzahl verwenden. Kleiner als 25 Micron braucht man bei normalem Extrakt nicht gehen außer man möchte ein reines THC-A Isolation pressen. Am besten startet man mit einem 36μ Bag und schaut ob die Qualität passend ist. Keine Sorge man kann das 36μ Material auch danach nochmal durch ein feineres Sieb pressen wenn die Qualität bei der ersten Pressung nicht passt.
Bei Blüten also dem unverarbeiteten Rohmaterial muss man weitere Maschen verwenden, da hier die Trichome teils auch in der Blüte sind und man somit mit Microns unter 70u unverhältnismäßig mehr Ertrag verliert als man an Qualität hinzubekommt.

Über 120μ lohnt es sich auch nicht zu pressen da zu viele Verschmutzungen in das Öl eintreten und es somit ungenießbar wird. Zwar kann man es danach mit einer kleineren Micronstärke aufreinigen jedoch geht dies auch einfacher wenn man gleich die richtige Größe benutzt.

Rosin Pressen – Der ultimative Ratgeber um Flower Rosin Extrakte herzustellen

Was ist Rosin?

Rosin ist eine Form des Cannabisextrakts, welches allerdings ohne Lösungsmittel wie Butan oder Alkohol hergestellt wird. Alleine Hitze und adäquater Druck reichen hier aus um das Harz von der Blüte zu trennen. Dieses Extrakt kann sowohl aus bereits konzentriertem Material wie Hash/Kief als auch aus Blüten gepresst werden. Je nach Reinheitsgrad hat es Farben von fast weiß bis tief schwarz. Allerdings spielt hier auch die Verarbeitung und das Alter des Materials eine wichtige Rolle. 
Zu der Farbe kommen auch noch die Konsistenzen dazu, denn hier gibt es auch zig unterschiedliche Varianten. Hier ist von der terpenreichen Wet Budder bis zu THC-A Diamonds alles dabei. 

(„Wet Badder / Solventless Diamonds“ Konsistenzen)

Wie stellt man Flower-Rosin her?

Nun kommen wir dazu wie man das ganze selbst herstellen kann. Rosin kann man aus fast allen Formen von Cannabis pressen. Jedoch sind Blüten am einfachsten da diese keine große Vorarbeit wie Hash bzw Ice-o-lator brauchen. Deshalb beschränken wir uns hier erstmal darauf. 
Zu Beginn erstmal eine kleine Materialliste was ihr alles zum Pressen benötigt:

  • Presse bzw Glätteisen
  • Backpapier
  • Dab Tools
  • Hochwertiges Ausgangsmaterial

Wie mache ich Rosin ohne eine Presse?

Zunächst möchten wir die DIY Methode für daheim behandeln. Hier benutzt man statt einer prädestinierten Presse ein Glätteisen. Dieses sollte nach Möglichkeit einstellbar sein. Dadurch dass man hier weniger Druck aufbringen kann muss man mit höheren Temperaturen arbeiten. Die beste Temperatur hierfür befindet sich bei 120°C (Materialabhängig).
Man packt nun die Blüte einfach zwischen Backpapier und platziert es im Glätteisen.

Nun so viel Druck wie möglich ausüben. Um mehr Druck zu bekommen kann man das ganze auch mit dem Fuß oder einem Schraubstock machen. Hier sollte man dann aber nicht das Glätteisen der Freundin benutzen, da es sich leicht verbiegen kann. Um mehr Druck zu bekommen kann man einfach eine Schraubzwinge/Schraubstock oder eine spezielle Handklemme verwenden. Wenn man nicht oft Extrakte macht ist dies eine der besten Optionen.

Nach 1,5 Minuten sollte man das Backpapier entfernen und seine Ergebnisse begutachten. Wichtig ist dass man beim Pressen kein Zischen hört. Tritt dies auf hat man zu heiß gepresst und das Rosin verbrennt. Andererseits kann es auch zu kalt sein, das erkennt man am fehlenden Ertrag. Dann kann man langsam um 10°C bis auf 140°C erhöhen. Höher nicht, denn hier verdampft THC. Bringt dies immer noch nichts ist das Ausgangsmaterial wahrscheinlich nicht harzig genug. Um das Extrakt vom Backpapier zu bekommen sollte man alle Werkzeuge vorher in den Gefrierschrank legen und das Backpapier nach dem Pressen auch. So zieht sich das Rosin zusammen und wird besser formbar. Das wars auch schon, so habt ihr ohne Lösungsmittelrückstände und umweltschonend euer erstes eigenes Extrakt hergestellt.
Wer das ganze jetzt professioneller und reiner haben möchte für den haben wir hier einen sehr ausführlichen Guide, welcher bei jedem Parameter in die Tiefe eintaucht. Zunächst betrachten wir die einzelnen Teile welche man benötigt und worauf man achten sollte.

Rosin Pressen für Fortgeschrittene

Hier braucht man mehr Werkzeuge als bei der Anfängervariante mit dem Glätteisen. Zudem sollte man auf hohe Qualität achten damit das ganze nicht schon an den Tools scheitert. Wir haben hier eine kleine Liste nochmal zusammengestellt und jeden Punkt ausformuliert damit ihr wisst worauf man achten sollte beim Kauf.

  • Presse
  • Backpapier/Ptfe-Folie
  • Dab Tools
  • Rosin Bags
  • Hochwertiges Ausgangsmaterial
  • Vorpresse/Bottletech

Was muss ich bei einer Rosin-Presse beachten?

Wieviel Druck brauche ich für Rosin?

Für den Beginn reicht jedoch ein Glätteisen, welches einstellbar ist.
Dies ist allerdings wirklich nur für Beginner und wer qualitativ hochwertiges Öl herstellen möchte sollte sich eine Presse zulegen.
Doch wie wählt man eine von den Unmengen an Varianten aus?
Viele vergleichen Pressen aufgrund ihrer Tonnen Angabe was aber nur einen Teil des Vorgangs abbildet. Viel mehr muss man noch die Oberfläche der Platten miteinbeziehen. Hierfür wird das amerikanische Maß PSI (Pressure/square inch) verwendet.
Man nimmt die Fläche der Platten also z.b 12x6cm, welche man in inch umrechnen muss (geteilt durch 2,54) also 4,8inch x 2,4inch. Das gibt uns eine Fläche von 11,52 square inch. Jetzt muss man noch den Druck in Pfund umrechnen also bei einer Tonnenangabe von 6T sind das 13225 Pfund Druck. 
Jetzt einfach Druck/Fläche= 13225/11,52inch = 1150PSI
Jetzt hat man den PSI der Platten was sich zum objektiven Vergleich von Pressen am besten eignet. Dies geht aber noch präziser, denn normalerweise verwendet man Bags, welche kleiner als die Platten sind. Dadurch hat man weniger Fläche auf die sich der Druck verteilt. Wenn man jetzt z.b. ein 3×2 inch (7,5cm x 5cm) bag hat muss man die 6 square Inch ( 37,5 cm2) anstatt der Plattengröße nehmen. Bei unserem Beispiel ergibt sich hier ein Bag-PSI von 2200 (siehe Quelle 1)
Doch wieviele PSI braucht man denn jetzt? Hier ist eine kleine aber feine Grafik von den Jungs von gopurepressure.com

Anhand dieser Abbildung wird deutlich dass das verwendete Material deutlich den benötigten Druck beeinflusst. Man könnte deshalb auch wenn man nur Bubble Hash (Ice-o-lator) pressen möchte mit einer schwächeren Presse gleiche Ergebnisse erzielen und gleichzeitig noch Geld sparen.

Wie man jetzt diesen Druck erzeugt unterscheidet sich auch bei einigen Pressen. Es gibt im großen und ganzen zwei verschiedene Varianten. Erstens hydraulisch bei dem man mit einem Hebel Kraft auf eine Ölsäule überträgt, welche dann die Platten zusammendrückt. Dies ist das selbe Prinzip wie bei einem LKW-Wagenheber.
Zweitens: Gleiche Funktionsweise, jedoch wird hier statt Öl eine Luftsäule genutzt. Man benötigt dann allerdings einen zusätzlichen Kompressor für die Presse um den entsprechenden Druck aufbauen zu können. Der Vorteil ist dass sich so sehr genau der PSI messen lässt. Auf Knopfdruck lässt sich hier präzise die Menge an Druck einstellen was mit einem Hebel meist erst bei höherpreisigen Exemplaren möglich ist.
Dennoch ist die Hydraulikpresse für die meisten noch die erste Wahl. Alleine aus Lärmschutzgründen wegen des Kompressors. Zudem sind sie günstiger da bei vielen statt einem aufwendigen Luftdruckkonstrukt einfach ein LKW-Wagenheber verwendet werden kann.

Welche Temperatur für Rosin?

Sie spielt eine mindestens genau so große Rolle wie der applizierte Druck. Farbe und Geruchs- (Terpen-) Profil werden hier stark beeinflusst. Der Grund hierfür ist dass die „leichten“ Gerüche (Monoterpene) bei höheren Temperaturen verdampfen und somit nichtmehr im Öl enthalten sind. Dies verändert nicht nur den Geruch sondern auch das Wirkprofil des Extrakts (siehe Quelle 2)
Allerdings zählt hier die kumulierte (aufgerechnete) Menge an Hitze. Denn selbst wenn man zu lange bei niedrigen Temperaturen presst kann ein Terpenverlust und eine Dunkelfärbung des Extrakts auftreten.
Wieviel Zeit dass jetzt ist ist auch wieder abhängig von den anderen Faktoren. Hier ist meist ein bisschen rumprobieren nötig, denn jedes Gras ist anderes. Anbauart, Erntezeitpunkt, Pheno- bzw Genotyp und Post-Harvest Behandlung sind einige dieser Faktoren.
Es gibt zwei „Styles“ beim Pressen:
Coldpress: 70-90°C auf 1-5min gepresst. Hier entsteht meist eine terpenreiche Budder Konsistenz. Diese schmeckt/riecht intensiver und lässt sich besser formen als andere. Allerdings geht dies auf Kosten des Ertrags, da manche Ölbestandteile erst bei höheren Temperaturen frei werden.
Hot Press: 90-110°C auf 0:45-3min gepresst. Dies erzeugt eine Baumharz-artige Konsistenz auch shatter genannt. Diese hat mehr Power aber schmeckt weniger intensiv. Hier ist dann auch der Ertrag höher.

(Siehe Quelle 4)


Der Terpenverlust ist beim Hotpressing noch relativ wenig. Kommt man dann aber über die 120°C macht sich ein sehr deutlicher Unterschied bemerkbar. Das Rosin schmeckt eher wie Popcorn und verliert seinen Phenotyp-spezifischen Geruch. Die Farbe ändert sich von weiß/gelblich zu einem dunklen Braun bis Schwarz. (siehe Quelle 3)
Nicht zu verwechseln ist diese Verfärbung mit der leichten Braunfärbung von Fullterm – Outdoor Rosin denn diese rührt von der UV Strahlung der Sonne her. Hier sind keine Verschmutzungen/verbranntes Material im Rosin sondern degradiertes THC (CBN). (siehe Quelle 5)

Welche Pressen auf dem Markt sind empfehlenswert?

Jetzt kennen wir zwar die Details worauf es ankommt aber müssten trotzdem noch lange verschiedene Pressen vergleichen um die perfekte zu finden. Für diejenigen welche es sich etwas leichter machen wollen haben wir hier drei Optionen rausgesucht. Aufgegliedert haben wir es in drei verschiedene Preiskategorien.
Low-Budget:

 

Graveda Rosin Press Graspresso

  • Graveda Rosin Presse direkt vom Hersteller Gewicht: 5 kg
  • Harzgewinnung ganz ohne Lösungsmittel Überdurchschnittliche Qualität unter einfachster Herstellung
  • Blütenextraktion aller Pflanzenmaterialien Herstellung von Dabs
  • Plattengröße: 7,5 cm x 5 cm Druckeinstellung, variable bis zu 700 kg, Temperatur von 0-150° C (in 1°C Grad Schritten)
  • Graspresso Qualität = effizient und effektiv! Einwandfreie Resultate für absolut reine Konzentrate

Mittleres Preissegment:

 

Graspresso 10 Tonnen Presse
  • 10 TONNEN PRESSE
  • KEINE LÖSUNGSMITTEL
  • EINWANDFREIE RESULTATE
  • HITZE-/DRUCKBESTÄNDIG
  • EFFIZIENT UND EFFEKTIV /li>

Premiumsegment:

 

The MGM66 Pro Caged System
  • 10 Tonnen Hydraulik-Presse
  • Präzessionsgefertigter 304 Edelstahlrahmen
  • Tufol Hitzeisolierung 
  • Omron Premium PID Controller
  • BVA Hydraulics 10 ton Zylinder&Handpumpe inkl Manometer

Backpapier oder doch PTFE-Folie ?

Hier scheiden sich die Geister, denn viele greifen auch bei einer richtigen Presse zu Backpapier. Persönlich raten wir aber stark davon ab. Das meiste Backpapier ist zu dünn und reißt zu schnell. Man muss immer bedenken dass hier sowohl Hitze als auch mehrere Tonnen Druck appliziert werden.
Wir empfehlen klar die Alternative aus Polytetrafluorethylen auf PTFE Folie genannt. Dieses Plastik ist temperaturbeständig von -60° bis 260° C und ist mit einer antihaft Schicht ausgestattet. Dadurch kann man es auch wiederverwenden. Durch den besonders starken Aufbau kann man sie theoretisch anstatt einer Pyrex Schale für BHO verwenden. (siehe Quelle 6) Wer öfter presst und diese Folie einmal benutzt wird sie nicht so schnell wieder hergeben wollen. Kaufen kann man sowas in gut sortierten Headshops und auf Amazon. (siehe Quelle 6)

Brauche ich Dabtools?

Wir sagen definitiv ja. Klar kann man das Extrakt auch mit einem Messer aufsammeln allerdings reißt hier oft das Papier oder es klebt fest.
Die Modelle sind entweder speziell für den Zweck hergestellt oder umfunktionierte Wachswerkzeuge.
Am besten eignen sich Tools aus chirurgischem Edelstahl für das Entfernen des Extrakts. Plastik hingegen sollte unter allen Umständen vermieden werden, denn die Phenol im Extrakt sind natürliche Lösungsmittel, welche das Plastik angreifen und Mikroplastik ablösen.
Ein Trick der das Aufsammeln immens erleichtert ist, dass man alle Werkzeuge ca eine Stunde vor Verwendung ins Gefrierfach legt.
Das Selbe macht man mit dem Extrakt auf dem Presspapier, welches man aber nur 10min nach dem Pressen hineinlegen muss.
Dadurch wird das Extrakt weniger baumharzartig und lässt sich leichter abkratzen.

 

Dabbing Tool Set
  • HÖCHSTE VERARBEITUNGSQUALITÄT
  • CHIRURGISCHER EDELSTAHL
  • WERKZEUGE MIT UNTERSCHIEDLICHER FUNKTION
  • FÜR JEDES EXTRAKT GEEIGNET
  • PERFEKT FÜR UNTERWEGS

Welche Rosinbags sind die Richtigen?

Das ist eine schwierige Frage, weil es hier wieder von einigen Faktoren abhängt. Erstmal sollte man darauf achten dass sie aus Lebensmittelechtem Nylon oder ähnlichen Materialien hergestellt sind, da man sonst hier wieder Verunreinigungen im Extrakt hat.
Als nächstes sollte man darauf achten dass die Nähte robust sein. Hier gibt es einfach und doppelt genähte Varianten. Generell gesagt sind die doppelt Genähten robuster und eignen sich deshalb besonders gut für Hash/Sift Pressungen oder Bottletech.

 

Rosin Bags - Nylon Presstaschen
  • VERSCHIEDENE GRÖSSEN
  • DOPPELT GENÄHT
  • LEBENSMITTELECHTES NYLON:
  • HITZE-/DRUCKBESTÄNDIG
  • VERSCHIEDENE MASCHENWEITEN

Viele greifen bei normalen Pressungen zu einfach genähten Bags, da hier weniger im Saum hängen bleiben kann. Allerdings muss man bei Blüten wie oben bereits beschrieben teilweise über 1000PSI applizieren wodurch der einfach Saum schon an seine Grenzen kommt. Wer also Platzer (Blowouts) vermeiden und kein zweites Bag darüberstülpen möchte sollte immer zu doppelt genähten Bags greifen.
Darüber hinaus haben diese Filtersäcke eine bestimmte Öffnungsgröße, welche in Micron angegeben wird.
Hier gibt es Größen zwischen 15-220 Micron, wobei man sich bei Blütenrosin meist auf entweder 90 Micron oder 120 Micron beschränkt.
Die erste Version sorgt durch die kleineren Öffnungen für eine höhere Siebwirkung und wird deswegen bei eher „dreckigerem“/älteren Material verwendet.
Dadurch verliert man natürlich ein bisschen an Ertrag weswegen viele zu den 120 Micron Varianten greifen. Diese sind unserer Meinung nach der perfekte Kompromiss zwischen Filterwirkung und Ertrag. (siehe Quelle 3) Hier sollte man jedoch dann umso mehr auf unsere nächsten Punkt achten.

Hochwertiges Ausgangsmaterial

Kommen wir nun zum fast wichtigsten Teil dem Ausgangsmaterial. Wenn jemand nicht den gewünschten Erfolg beim Rosin Pressen hat liegt es in 90% der Fälle an unpassendem Startmaterial. Hier beschränken wir uns erstmal auf Blüten. Auf Hash/Bubble/Sift kommen wir in späteren Artikeln noch zu sprechen, da hier einiges mehr an Vorarbeit geleistet werden muss.
Das Hauptkriterium ist offensichtlich die Qualität bzw der Harzbesatz der Blüte. Es gibt ein Sprichtwort unter Extrakteuren: „Wenn es dir nicht wehtut beim Pressen, weil der Bud so schön ist, ist es das Rosin nicht wert“

Eine ähnliche oder höhere Qualität sollten eure Blüten haben um auch die gewünschten 20% Ertrag zu bekommen.
Doch wie erkennt man ob es jetzt diese Trichome auch voller Öl sind oder ob es sich nur um non-globular Trichome handelt? Mit dem bloßen Auge ist das leider nicht möglich zu erkennen, man sollte hier ein Taschenmikroskop oder eine Juwelierlupe mit 60x Vergrößerung nehmen.

(Sorten, welche zu großen ölgefüllten Trichomen neigen sind „Indica“ Varianten. Spezifisch sind Strains wie Sour Diesel, Kush Sorten, Chem d Variationen und die meisten neuen amerikanischen Hybriden geeignet)
Einen weiteren wichtiger Faktor spielt die Feuchtigkeit des Material. Es sollte bei 58-62% Feuchte mindestens zwei Tage vor der Pressung gelagert werden, da das Material sonst wie ein Schwamm reagiert und euer Daböl „aufsaugt“.
Am besten ist es natürlich direkt nach dem Trocknen der Blüten zu pressen, da das Material hier noch flexibel ist und die höchst mögliche Menge an Terpenen konserviert wird. Zudem erhält man hier die helle Farbe die viele herstellen möchten. Das liegt an der kürzeren Zeit der die Blüten ausgesetzt sind. (siehe Quelle 3)

Vorpresse oder Bottletech?

Jein, wenn man mit der herkömmlichen Art Blüten presst sollte man sich eine zulegen. Denn somit hat man zwei entscheidende Vorteile. Erstens ist das Bag komplett voll ausgefüllt nach dem Vorpressen und somit fließt das Rosin direkt raus anstatt im Bag kleben zu bleiben. Zweitens bekommt man durch die ebenmäßigere Oberfläche eine bessere Druck und Hitzeverteilung. Dadurch wird das Rosin gleichmäßig. Ist die Oberfläche nicht gleichmäßig sind manche Stellen „schneller fertig“ als andere. Das heißt dass man entweder Ertrag verliert dafür aber keine verbrannten Teilchen hat oder eben ein farblich nicht ansprechendes Produkt erhält.

Aluminium Vorpresse

Eine Alternative zu solchen teilweise recht teuren Vorpressen ist die Anwendung der Bottletech.
Bei dieser Packmethode nimmt man das Bag mit der Öffnung nach oben und stülpt die unteren zwei Ecken nach innen. Die Vorbereitung des Materials ist bei beiden Methoden jedoch gleich und sollte wie hier von statten gehen

Danach befüllt man es mit Material und lässt 1-2cm oben frei. Nun biegt man den oberen Rand um ich stellt das Päckchen so aufrecht in die Presse. So erhöht man den PSI durch die geringere Druckauflagefläche und verringert gleichzeitig die Menge an Öl welche im Saum hängen bleibt.
Man sollte jedoch darauf achten hier hochwertige doppelt genähte Säcke verwendet sonst kann die Naht platzen.

(Siehe Quelle 7)
Bottletech Rosinpuck nach der Pressung

Step by Step zum fertigen Flower Rosin

Der Grundstein für gutes Extrakt liegt in guten Blüten. Idealerweise selektiert und zieht seine Pflanzen selber damit man genau weiß was reinkommt. Generell raten wir zum Homegrow denn bei den meisten kommerziell verkauften Blüten sind Pflanzenschutzmittel enthalten, welche zwar an der Blüte nur leicht giftig sind aber in hochkonzentrierter Form extreme Lungenschäden auslösen können.

Francos Lemon Cheese
Bred by Greenhouse Seed Co.
Cultivated by broccolibroski

Hier sehen wir ein Beispiel für eine Pflanze welche aufgrund ihres Harzbesatzes gut Ertrag bringen wird. Wie bereits oben beschrieben sollte man das Material 6-7 Tage trocknen und dann gleich pressen um die beste Farbe und den höchsten Ertrag zu erzielen. Nun packt man die Blüten je nach Wunsch entweder normal oder im Bottletech Style in die Rosinbags. Auch bei der Microngröße muss man rumprobieren denn jeder Cultivar (Pheno-/Chemotyp) ist verschieden. Man sollte zuerst eine Ladung mit den 120Micron pressen und dann schauen ob einem das Verhältnis aus Ertrag/Qualität reicht oder ob man ein Bag mit kleinerer Siebung verwenden möchte. Hier verliert man dann aber wieder etwas an Ertrag.

Wenn nun die Bags gepackt sind kann man die Presse vorheizen. Um den Aufheizvorgang zu beschleunigen sollte man die Platten zusammenpressen. So verteilt sich die Hitze aus den Heizelementen leichter durch das Material. Die Temperatur ist auch wieder spezifisch allerdings sollte man erst „Coldpressing“ versuchen und wieder schauen ob das Extrakt den eigenen Vorlieben entspricht.
Jetzt nehmen wir unsere PTFE-Folie bzw Backpapier und schneiden ein Stück ab, welches links und rechts 1cm über die Platten übersteht. Nach vorne sollte es mindestens 5cm überstehen um herauslaufendes Öl abzufangen. Man faltet das Papier/Folie und platziert es in der Presse.
Hier gibt es viele verschiedene Methoden wie man falten kann. Unserer Erfahrung nach funktioniert jedoch die Directional Flow Technik am besten. Hier ist ein Video am besten um es zu erklären.

Nun platzieren wir das Säckchen zwischen die Platten, erhöhen leicht den Druck sodass das Material schön gleichmäßig an der Presse anliegt. Dieses Anwärmen sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis da sich so die Wärme durch das ganze Material ebenmäßig verteilen kann.

Dann erhöhen wir den Druck. Hier kommt es darauf an ob man eine Presse mit integriertem Manometer besitzt. Ist dies der Fall kann man über 1 Minute hinweg den Druck auf die entsprechende PSI Zahl (siehe Abbildung 3) erhöhen. Zu berechnen ist hier der PSI am Bag und nicht an den Platten. Wenn man den Zielwert erreicht hat diesen für eine halbe Minute halten und dann das Paket entfernen.
Besitzt man so etwas nicht ist es auch kein Problem. Jedoch muss man ein wenig rumprobieren. Der Druck sollte langsam erhöht werden bis das Öl zu fließen beginnt. Dann keinen zusätzlichen Druck mehr aufwenden und diesen für eine halbe Minute halten. Hier kann man ruhig ein bisschen rumspielen bis zu welchem „Druck“ man bei den jeweiligen Sorten/Phenos hochgehen kann bis die Qualität leidet.

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Combined ?GDP? and Chocolate Mint OG dry sift and squished it into #hash #rosin …. Probably not going to do that again.. lol. Wasn’t working with a lot so I figured I mix them together. GDP ? is the white rosin and the chocolate Mint OG is the gold rosin. Pre mixing dabs lol. Lovely terp profile with these two together. Both rosins buddered up next day. (See end) . . Using @lowtemp.plates . . Doubled bagged 25u + 160u @rosinevolution100 . . . 8 grams of sift = 5 grams of rosin return . . Used 170 farenheit. . . Notice: temporary break from YouTube, all old and future uploads on my channel @theweedtube. Get the phone app, makes watching videos on your phone similar to YouTube. Mr-canucks-grow is my channel. Help get me to 5k subs and don’t miss new content which is going to continue on the weedtube. . . After strikes are lifted I will post all the new content I made to YouTube but for now I’m not posting at all to there.. so you will miss out if you don’t go sub and watch me on the weedtube.✌️ 2 words… Phone app…. Get it ?? . . #mrcanucksgrow #acmpr

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Nach ein paar Durchgängen sollte man seine Presse dann so gut kennen dass das kein Problem mehr ist.

Francos Lemon Cheese Flower Rosin by broccolibroski

Das „Päckchen“ entfernt man dann und platziert es im Gefrierschrank für ca 10 Minuten. Dies macht das ganze viel einfacher aufzusammeln. Die Dabtools sollte man auch eine halbe Stunde vor Gebrauch kühlen. So bleibt nichts hängen. Wenn man das Rosin nun gesammelt hat sollte man es in einem Glasbehälter im Kühlschrank lagern. Silikonbehälter sollten vermieden werden, denn die Aromastoffe (Terpene) haben lösende Eigenschaften.

Das wars dann auch schon. Flowerrosin ist nicht besonders schwer herzustellen und deshalb super für zuhause geeignet.
Tutorials zur Herstellung von Bubblehash bzw Bubble-Hash-Rosin und DIY Pressen kommen in naher Zukunft also lohnt es sich nochmal vorbeizuschauen.

Quellen:

  1. GoPurePressure; The Physics Behind Rosin: Heat & Pressure (https://gopurepressure.com/blogs/rosin-education/the-physics-behind-rosin-heat-pressure?fbclid=IwAR3c_ZGQMLW6vPVeE8v-RahUozbdn9Jr0-0SASsq_cqsqkrBHm-HhrQqDWk)
  2. Dr. Ethan B Russo; Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3165946/)
  3. GoPurePressure; PurePressure’s Top 5 Flower Rosin Tips & Tricks;https://gopurepressure.com/blogs/rosinpress-tips-tricks/top-5-flower-rosin-tips-tricks
  4. GreenCamp; Marco Medic; What is rosin?; https://greencamp.com/rosin/
  5. IRENNE GABRIELA TROFIN, GABRIEL DABIJA, DANUT–IONEL VAIREANU, LAURENTIU FILIPESCU; Long – term Storage and Cannabis Oil Stability: https://www.researchgate.net/publication/236170001_Long_-_term_Storage_and_Cannabis_Oil_Stability
  6. Flourotec; „The Properties and advantages of PTFE“; https://www.fluorotec.com/news/blog/the-properties-and-advantages-of-polytetrafluoroethylene-ptfe/
  7. Dutchmans Rosin Room / https://www.420magazine.com/community/threads/dutchman’s-rosin-room.462262/?fbclid=IwAR2tMbnIqNIIzBsSulmghTLWjKl9heJy8r24zRPjgrJJBwnfSxy0rJ0eM8s


Jointhüllen Vergleich 2020

Welche Jointhülle ist die richtige?

Bild Name Aussehen Unauffällig Verpackung Preis/Leistung Robustheit Füllvermögen Haltbarkeit Amazon
Die Low-Budget Varianten
Die Atomic Cone
Große Hüllen Bunt
Große Hüllen Schwarz
Billig Variante
Plastic Cone
Das Premiumsegment
CheekyOne
HSTLBOX
JCASE

Die Leute von euch die öfter an der frischen Luft rauchen kennen sicher das Vorbereitungsritual vor jeder Wanderung. Grinden, Vorbauen und Verstauen. Letzteres ist meist jedoch der schwierigste Punkt, da man ihn sowohl geruchsdicht als auch zerknitterungssicher verpacken muss. Hier steht deine Sicherheit und vor allem der Rauchgenuß auf dem Spiel. Der schlaue Stoner sorgt vor und besorgt sich eine spezielle Hülle dafür, doch welche soll man da wählen? Es gibt hunderte Modelle, Farben und Materialien da kann man schonmal den Überblick verlieren. Deshalb wollen wir hier eine kleine Stütze sein und haben für euch viele verschiedene Produkte getestet. Um die Auswahl ein wenig einfacher zu gestalten haben wir aus verschiedenen Segmenten unterschiedliche Modelle ausgewählt und bewertet damit für jeden etwas dabei ist. Bei den Bewertungskriterien werden wir die wichtigsten Eigenschaften kurz in einem fünf Punktesystem darstellen.

Der Vergleich:

Die Low-Budget Varianten

Die Atomic Cone

Dieses Einsteigermodell ist für den wirklich schmalen Geldbeutel gemacht. Es liegt preislich mit seinen 3,49€ für 4 Stück am unteren Rand des Spektrums. Die 0,87€ pro Cone machen sich stark bemerkbar. Alleine bei der Anlieferung zeigen sich schon erste Mängel. 

Zwar kann man die Verpackungsbaggies gut wiederverwerten jedoch eignen sie sich nicht besonders als Transportbehälter. Die Hüllen kamen zur Hälfte beschädigt an. Zwei der vier Hüllen hatten Risse und waren somit durch den Geruchsaustritt unbrauchbar. Selbst die unbeschädigte Cone konnte beim Geruchstest nicht glänzen, denn der Deckel lässt sich nur mäßig festdrehen und ist nicht besonders dicht. Eine weitere Hülle war so verkratzt, dass man denken konnte sie wäre schon jahrelang in Benutzung gewesen.

Auch sonst ist die Qualität nicht besonders, was bei dem Preis aber zu erwarten war. Die Lebensspanne bei diesen Hüllen ist besonders kurz und kann daher hauptsächlich als Einwegprodukt genutzt werden. Alleine aus Umweltaspekten sollte hier überlegt werden eine längerfristige Investition in ein Premiumprodukt zu tätigen. Die 110mm lange Hülle erfüllt auch nicht die Sichtschutzfunktion, da man durch das grünlich, dünne Plastik sofort den Inhalt erkennt. Das ganze Design ist standardmäßig und sieht billig aus. Der einzige Vorteil hier ist wirklich der Preis.

Die Atomic Cone
  • Aussehen 2,5/5
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 2/5
  • Verpackung: 1/5
  • Preis/Leistung: 2/5 
  • Robustheit: 1/5
  • Füllvermögen 2/5
  • Haltbarkeit: 1/5

Eine bunte Mischung

Die ebenfalls 110mm langen Buddie Torpedo Hülsen bekommt man im 10er Pack für 5,39€. Das ist mit rund 54 Cent pro Exemplar sogar noch billiger als die Atomic Cone. Auch hier ist das einer der wenigen guten Punkte. Verpackungstechnisch ist hier allerdings mehr Wert auf Sicherheit gelegt worden. Die Tubes kamen in einer Kartonverpackung schön fest eingepackt an und wiesen auch fast keine Mängel bis auf 1-2 Kratzer auf. Durch eine Vielzahl an Farben kann man sich außerdem noch aussuchen, welche man benutzt.

Schlichte unauffällige Farben sind allerdings leider nicht mit im Sortiment enthalten. Durchsichtig sind sie zudem auch noch was einen geheimen Transport erheblich erschwert. Das Herstellungsmaterial lässt auch zu wünschen übrig. Die Wandstärke ist sehr gering und somit können Geruchsteilchen, auch Terpene genannt, leicht austreten. Dies ist wieder kontraproduktiv zum diskreten Transport.

Auch gesundheitstechnisch ist das Plastik schlecht, denn diese Geruchsstoffe sind lösend was dazu führt, dass man Mikroplastik an seiner Sportzigarette hat. In Zeiten wo in jeder Hautcreme eine halbe Kreditkarte an Plastik enthalten ist sollte man wenigstens beim Rauchen darauf verzichten. 
Der Umweltschutz sollte auch hier miteinbezogen werden, da die Haltbarkeit der Hüllen ähnlich zu der der Atomic Cones ist.

Das in Produktbeschreibung angepriesene Goodie in Form eines Buttons war auch nicht enthalten. Sehr schade, zwar ist der Button nebensächlich aber wenn man damit wirbt, sollte man seinen Angaben zumindest treu bleiben. 

 

Eine bunte Mischung
  • Aussehen: 2/5
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 1/5
  • Verpackung: 2/5
  • Preis/Leistung: 2/5
  • Robustheit: 1,5/5
  • Füllvermögen: 3,5/5
  • Haltbarkeit: 1/5

Das Standardmodell

Die fünf Jointtubes in unauffälligem schwarz sind komplett sichtdicht was ein großer Vorteil zu den vorhergehenden Modellen ist. Dies garantiert das Unbemerkt bleiben durch jeweilige Personen. Der Deckel schließt gut und ist an der Hülle befestigt, was die Länge der Benutzbarkeit deutlich erhöht. 

Der Preis ist mit 2,30€ pro Stück angemessen für ein Plastikmodell. Es kostet zwar mehr als doppelt so viel wie die anderen Jointhüllen, jedoch ist die Qualität besser. Die Geruchsdichte ist hier nämlich gegeben was ein ausschlaggebender Punkt ist. 

Ein Topmodell ist es jedoch trotzdem nicht. Die Plastikqualität und die Wandstärke lassen auch hier leider wieder zu wünschen übrig. Diese ist zu dünn und das Material zeigt bereits nach kurzer Zeit Abnutzungsspuren. Die Verpackung war auch hier wieder dürftig. Alle Hüllen wurden in einem Einwegbaggy geliefert. Es besteht das Beschädigungsrisiko, welches sich dann bei uns bewahrheitet hat. Zwei der fünf Hülsen kamen verkratzt an. Dies ist einfach optisch sehr ungünstig bei schwarzer Glanzoptik. 

Durch drücken an den Seiten des Deckels geht die Hülse auch sehr leicht auf. Erstens sorgt das dafür dass der Joint herausfällt und zweitens zieht es ungewollte Aufmerksamkeit auf einen. Das kann an Bahnhöfen oder anderen öffentlichen Plätzen schnell zu brenzligen Situationen führen. 

 

Das Standardmodell
  • Aussehen 4/5 
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 3/5
  • Verpackung: 2/5 
  • Preis/Leistung: 3/5
  • Robustheit: 2,5/5 
  • Füllvermögen: 2/5
  • Haltbarkeit 2/5

Die extra Portion Joint

Kommen wir nun zu etwas für die Leute mit besonders dicken Tüten. Das 140mm Plastikmodell von Blackleaf ist deutlich länger als die anderen Hülsen und bietet dementsprechend Platz für L-Joints und andere große Varianten der Sportzigarette. 
Für 9,98€ bekommt man hier fünf Hülsen. Daraus ergibt sich ein Einzelpreis von 1,99€ was für die größeren Modell relativ günstig ist. 
Den Test gegen Spritzwasser bestehen die Tubes auch.

Das wars dann aber auch mit positiven Eigenschaften, denn sobald man sein Amazonpaket öffnet wird man negativ überrascht. Die Hüllen sind lieblos in Luftpolsterfolie eingewickelt und mit einem Tesastreifen abgeklebt. Da wundert es einen dann auch nicht wenn all Hüllen mit Kratzern kommen. 

Wenn man sie dann öffnet hören die Enttäuschungen nicht auf. Abriebsspuren und einzelne Plastikfetzen hängen an der Innenwand und lassen auch eine schlechte Qualitätskontrolle schließen.

Diese Wände sind zudem recht dünn und sogar nach innen biegbar, das hat zur Folge dass beim Transport im Rucksack das Blackleafmodell leicht aufspringen kann. Der Transport in der Hosentasche ist vollkommen ausgeschlossen da sie aus jeder herkömmlichen Hosentasche herausragt und hier auch zu viel Druck auf der Hülle lastet. 

 

Die extra Portion Joint
  • Aussehen: 1/5 
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 1/5
  • Verpackung: 2/5
  • Preis/Leistung: 2/5 
  • Robustheit: 3/5 
  • Füllvermögen: 2/5 
  • Haltbarkeit: 2/5

Die auffällige Version

Dieses Modell aus dem Hybrid-Shop bekommt man im Dreierpack für 8,89€ was auf einen Stückpreis von 2,96€ rauskommt. Geruchsdicht ist die Hülle auch wie sich in vielen praktischen Versuchen zeigte. Die Wandstärke ist hier auch endlich einmal bei einem Plastikmodell dick genug sodass es nicht eindrückbar ist. Einsehbar ist sie durch ihre mattschwarze Optik auch nicht. 

Allerdings zerstören die Aufdrucke die Diskretion indem eine Amsterdamaufschrift + zwei Weedblätter darauf zu sehen sind. Der Deckel ist ein Löwenkopf, welcher zwar detailiert gemacht wurde aber auch wieder eher kontraproduktiv ist beim unauffällig bleiben ist. 

Zudem ist dieser Deckel auch nicht gut befestigt wodurch er bei häufigerem Gebrauch leicht abbrechen kann. Wenn man diesen dann öffnet wird man negativ überrascht. Im inneren sieht man noch einige Verarbeitungsspuren und Rillen. Diese Plastikrückstände sind sehr schädlich wenn man sie auf seinem Joint hat und unwissentlich inhaliert. 

 

Die auffällige Version
  • Aussehen: 1,5/5
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 2,5/5
  • Verpackung: 2/5
  • Preis/Leistung 2/5
  • Robustheit: 3,55 
  • Füllvermögen: 3/5
  • Haltbarkeit: 3/5

Das Premiumsegment

Viel Geld für wenig Leistung

Die Cheekyones Smokers Club Tube für 7,99€ das Stück kommt in schwarzer Optik mit dem Logo quer über die Hülle aufgedruckt. Sechs weitere Farben sind bestellbar. Mit seiner konischen Form ist das Modell gut für den Transport von Sportzigaretten geeignet. Das Material ist hier zum ersten mal aus Aluminium und liegt auch einigermaßen gut in der Hand. 

Ankommen tut es in einem Einwegbaggy, welches zudem noch ziemlich dünn ist. Dies hat zur Folge dass bereits beim ersten Auspacken einige Kratzer vorhanden sind. Auf den ersten Blick sieht man eine Öse am Deckel womit man die Hülle dann laut Hersteller am Schlüsselbund befestigen kann. Ob das ratsam ist sei mal dahingestellt. Beim öffnen fällten einem dann direkt das schiefe und viel zu tief gebohrte Gewinde auf. Dies ist schwergängig und auch nur mit Fingerspitzengefühl eindrehbar. 

Wenn man nun die Innenseite mit der Taschenlampe begutachtet findet man einen grün/grauen Staubfilm vor, welcher sich auch Metallabrieb und sonstigen Sachen zusammensetzt. Hier hätte man die Hülle wenigstens vor Versand putzen sollen.

 

Viel Geld für wenig Leistung
  • Aussehen: 2/5
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 3,5/5
  • Verpackung: 1/5
  • Preis/Leistung 1,5/5
  • Robustheit: 4/5 
  • Füllvermögen: 3,5/5
  • Haltbarkeit: 4/5

Das Stealthmodell

Die HSTLBOX vom gleichnamigen Hersteller bekommt man 9,99€ pro Stück auf Amazon. Beim ersten Auspacken sieht man dann die Papierhülle, welche einem Bonbon ähnelt. Sieht zwar hübsch aus aber ist leider nicht sonderlich stabil und das hat seine Folgen.

Die Box ist komplett aus Aluminium und lässt sich beidseitig aufschrauben. Trotz der dünnen Verpackung gab es erstaunlicherweise keine Kratzer in der Glanzoberfläche und auch die Innenseite ist Rückstandsfrei. Zudem ist sehr leicht verstaubar durch ihre Größe.

Mit dem kleinen Durchmesser der Tube ist sie leider nicht für jeden etwas. Anfänger bei denen die Zigarette noch relativ dünn ist sollten hier kein Problem haben, jedoch für normale Joints ist sie zu dünn. Das Gewinde ist fast ein bisschen zu leichtgängig und schraubt sich in der Hosentasche leicht mal selbst auf. Die Deckel sind außerdem relativ klein was zur Folge hat dass man sie schnell mal verliert und man für 10€ wieder eine neue kaufen muss. Dies schränkt die Haltbarkeit natürlich ein

 

Das Stealthmodell
  • Aussehen: 4/5
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 5/5
  • Verpackung: 2,5/5
  • Preis/Leistung: 3,5/5
  • Robustheit: 4/5
  • Füllvermögen 2/5
  • Haltbarkeit: 3,5/5

Der Vergleichsgewinner

Kommen wir nun zum Produkt was mich am meisten erstaunt hat. Das JCase ist für 14,99€ auf Amazon zu haben und kommt in einer schmucken Verpackung. Hier ist die Hülle komplett vor Kratzern und anderen Umwelteinflüssen geschützt. Diese ist nicht zu auffällig und hochwertig gedruckt. Welche der acht Farben man geliefert bekommen hat kann man hier auch gut ablesen. 

Der abschraubbare Deckel ist leicht rauszudrehen und hat eine Jointhaltevorrichtung. Hier kann man den Tip einfach einstecken und verhindert somit weiteres verknicken. Wenn man nun einen brennenden Joint ausmachen möchte kann man ihn auch einfach in der Halterung platzieren und zuschrauben. Die Glut geht in maximal 5 Sekunden aus und durch das Feststecken im Deckel gerät auch keine Asche an den Joint. Durch einen im Gewinde eigearbeiteten Dichtungsring ist das Modell auch komplett Wasser- und Geruchsdicht.
Innen finden sich keinerlei Produktionsrückstände und die Oberfläche ist glatt abgeschmirgelt. Der Preis rechnet sich hier meiner Meinung nach sehr, da diese Tube wirklich für mehrere Jahre gemacht ist und man somit keinen unnnötigen Plastikmüll verursacht.

Wenn man diese nun öffnet und das Case in die Hand nimmt bemerkt man gleich die Pulverbeschichtung an der Außenseite. Diese verhindert Abrieb und Kratzer. Nach einem halben Jahr in der Tasche zusammen mit dem Autoschlüssel habe ich noch keinerlei Gebrauchsspuren erkennen können. Die generelle Stabilität wird durch eloxiertes Flugzeugaluminium gewährleistet und hält Schlägen durch eventuelles Fallen lassen locker stand.
Das einzige Manko was ich bis jetzt feststellen konnte war, dass die dicken 9mm Aktivkohlefilter nicht in den Deckel passen. 

 

Der Vergleichsgewinner
  • Aussehen: 5/5
  • Stealth ( Sicht-/ Wasser-/Geruchsdicht): 5/5
  • Verpackung: 4,5/5
  • Preis/Leistung: 5/5
  • Robustheit: 4/5
  • Füllvermögen 4/5
  • Haltbarkeit: 5/5


Grinder Test & Vergleich 2020

„Wieso lacht jeder wenn ich mein Weed klein mache?“

Damit es euch nicht so ergeht haben wir für euch neun verschiedene Grinder aus allen Preisklassen auf Herz und Nieren getestet.

Der eine oder andere erinnert sich bestimmt noch gut, dass man ursprünglich seine Finger oder diverse Küchengeräte zum Gras zerkleinern benutzte. Im Laufe der letzten Jahre kamen die ersten Crusher aus Holz und eröffneten damit einen neuen Markt. Hier hat sich im Verlauf der Jahre sehr viel getan und hier wollen wir einen kleinen Überblick über den technischen Fortschritt der letzten Jahre geben.
Dieser zieht sich vom Holzgrinder über Aluminiummodelle bis hin zu den aufwendig hergestellten Keramikcrushern, welche zurzeit die weiteste Entwicklung auf dem manuellen Markt sind.
Des weiteren gibt es noch elektronische Versionen, aber es gibt leider zurzeit noch wenige verlässliche Bauarten. Deswegen konzentrieren wir uns hier auf die handbetriebenen Varianten.

In die Bewertung gehen verschiedene Faktoren mit ein, jedoch versuchen wir dies objektiv in einem fünf Punkte System festzuhalten. Besonderheiten und auffällige Merkmale der Grinder werden zudem noch extra erwähnt.

Bild Name Optik/Haptik Material Verarbeitung Mahlfähigkeit Preis Leistung Amazon
Beginner-/Startergrinder
Holzgrinder
Plastik Grinder
LIHAO
Mittleres Segment
CyanCloud Edelstahl
Grindnation
Giyotin
Keramik
Ghodt
JCASE
SLX

Beginner-/Startergrinder

Der klassische Holzgrinder

Günstiger Holzgrinder aus dem Headshop

Diese ursprüngliche Form ist komplett aus Holz gefertigt und mit stumpfen Nägel anstatt von Mahlzähnen bestückt. Dies führt dazu dass euer Gras eher zerrissen anstatt gemahlen wird. Vorallem bei Harz überzogenen Genetiken aus den Staaten kann das sehr schnell zum Verkleben des Grinders führen. Die Langlebigkeit wird dadurch auch stark beeinträchtigt.

Allerdings spricht die elegante Optik und die schöne Haptik für diesen Crusher. Leider ist das Material auch der Grund warum dieser Grinder nicht nass werden sollte, aber auch der Grund warum er meist keine 20€ kostet und dies ist wiederum ein Pluspunkt.

Er ist klein, leicht und man bekommt ihn auch sehr leicht in die Tasche. Deshalb würde ich ihn eher für unterwegs nutzen statt zuhause, denn ihr verschwendet ohne ein Pollensieb einiges an Kief.

 

Der klassische Holzgrinder
  • Optik/Haptik: 3/5
  • Material: 2/5
  • Verarbeitung: 2/5
  • Mahlfähigkeit: 1,5/5
  • Preis Leistung: 2,5/5

Die billige Alternative aus Plastik

Kommen wir zur schlechtesten Variante eines Crushers. Diese Plastikmodelle bekommt man meist kostenlos als Werbegeschenk oder in einem Coffeeshop in Holland angedreht.

Das Material Acryl ist besonders ungeeignet da die Geruchsstoffe des Cannabis (Terpene) eine lösende Wirkung haben. Das heißt wenn man sehr intensiv riechendes Kraut im Grinder hat und lässt bzw oft Gras drin hat kann es sein, dass sich Mikroplastikteile aus dem Material lösen.

Abgesehen davon sind die Mahlzähne zu Beginn ziemlich effizient beim kleinmachen der Blüten. Allerdings stumpfen diese recht schnell ab und verkleben. Man kann sie reinigen allerdings sollte dies nur mit verdünnten Lösungen gemacht werden und nicht mit beispielsweise reinem Isopropanol.

Dieser Crusher hat leider nur zwei Teile und keine Auffangmöglichkeit für abgeschriebenen Trichome (Kief) was ihn zusätzlich verkleben lässt, da sich diese im Mahlwerk ansetzten.

 

Die billige Alternative aus Plastik
  • Optik/Haptik: 1/5
  • Material: 1/5
  • Verarbeitung: 2/5
  • Mahlfähigkeit: 3/5
  • Preis Leistung: 2/5

Eine gute Einstiegsmöglichkeit aus Alu

Dieser Grinder ist einer der meistverkauften, da er ziemlich günstig ist aber trotzdem aus Alu hergestellt wurde. Der Preis von 8€ ist fast unverschämt günstig und als low budet Einstiegsvariante definitiv zu empfehlen.

Der LIHAO-Grinder aus Aluminium frisch aus der Verpackung

Der LIHAO-Grinder nach einem Jahr in Gebraucht

Allerdings macht sich der Preis deutlich bemerkbar wenn es zur Verarbeitung und den eingesetzten Materialien kommt. Oft sind Kratzspuren und kleine Macken vorhanden. Auch fallen lassen solltet ihr dieses Exemplar nicht sonst kann es sein dass sich die Gewinde verbiegen und somit ein Öffnen bzw Schließen unmöglich wird. Die Farbe nutzt sich aus relativ schnell ab wodurch ein eher verbrauchtes Aussehen entsteht.

 

Eine gute Einstiegsmöglichkeit aus Alu
  • Optik/Haptik: 2/5
  • Material: 2/5
  • Verarbeitung: 2/5
  • Mahlfähigkeit: 3/5
  • Preis Leistung: 3/5
 

Mittleres Segment

CyanCloud Edelstahl

Tiefe Einsicht gewährt einem dieser Grinder mit einem optisch ansprechend platziertem Glasfenster. Hier kannst du dein Gras betrachten wie es frisch gemahlen wird. Lohnen tut sich das ganze allerdings leider erst wenn man Mengen aufwärts der ein Gram Marke damit kleinmacht.

Bei diesem Grinder scheint der Fokus auf Größe allein gelegen zu haben, denn der 6,6cm große Grinder liegt schlecht in der Hand und wirkt klobig. Die Proportionen scheinen nicht sonderlich durchdacht.
Beim Öffnen fallen einem gleich die sehr scharfen Zähne auf, welche leider aber nicht viel bringen, da die Löcher in der Mahlkammer viel zu groß sind. Dies hat zur Folge dass teils viel zu massive Stücke nach unten durchfallen. Beim drehen kann dies dann schnell zum das Pape zum reissen bringen, da sich keine homogene Masse erzeugen lässt. Für den Preis von 15,95€ finden sich bessere Alternativen zu diesem Stück, welche ein gleichmäßigeres Ergebnis liefern und besser in der Hand liegen.

Reinigen lässt er sich mittelmäßig, da man Iso Propanol o.Ä verwenden muss um hier eine Chance zu haben. Aber man kann ihn auch härter anpacken beim saubermachen, da er zum Großteil aus Edelstahl besteht und somit sehr widerstandsfähig ist. Das Sieb im unteren Teil ist aus dem selben Material und ist relativ grobmaschig, was leider zur Folge hat, dass viele Nichtharzbestandteile des Cannabis mit ins Kief geraten.

 

CyanCloud Edelstahl
  • Optik/Haptik: 3/5
  • Material: 3,5/5
  • Verarbeitung: 2,5/5
  • Mahlfähigkeit: 2/5
  • Preis Leistung: 3/5

Grindnation

Geliefert wird der nächste Grinder für 29,99€ in einer leider recht flimsigen Kartonbox. Die ist zwar schön designed aber hat fast keinen Platz für den Grinder.

Wenn man nun diese Verpackung öffnet wird man positiv überrascht denn der Grinder wird im schmucken Jutebeutel geliefert, welcher auch noch nachhaltig hergestellt wurde. Daumen hoch.

In diesem Beutel befindet sich nun der mit einem großen Hanfblatt bedruckte Aluminiumgrinder. Understatement ist das nicht gerade aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

Beim ersten Benutzen des Crusher bemerkt man leider dass die Zähne nicht sonderlich scharf sind und daher das Ergebnis eher mau ausfällt. Da dieser genauso wie der GoldenBell vierteilig ist hat man nun endlich die Möglichkeit das Kief zu sammeln. Hierfür werden ein Schäufelchen und einen Bürste mitgeliefert.

 

Grindnation
  • Optik/Haptik: 3,5/5
  • Material: 3,5/5
  • Verarbeitung: 4/5
  • Mahlfähigkeit: 3/5
  • Preis/Leistung: 3/5

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Giyotin

Das erste was einem auffällig ist die hochwertig aufgemachte Verpackung, welche in schlichtem schwarz gehalten wurde und nur den Namen des Crusher zeigt. Gut für diejenigen, welche Wert auf Diskretion legen.

Diese hat sich damit aber dann auch erledigt denn wenn man die Verpackung öffnet sieht man gleich das auffällige Muster. Dies zeigt zwar kein Cannabisblatt aber dafür einen schon fast comicartigen Aufdruck. Diese ist zwar gelasert, aber man hätte es hochwertiger machen können ohne die farbigen Elemente. Es gilt hier wieder die Devise dass es von einem persönlich abgehängt ob einem das Artwork gefällt oder nicht.

Auch ein paar kleine Verarbeitungsfehler finden sich hier was bei dem stolzen Preis von 35€ eigentlich nicht sein sollte.

Das Material entspricht nicht der Preisklasse, denn der Grinder besteht komplett bis auf das Sieb aus Aluminium. Zwar gut verarbeitetes Flugzeugaluminium aber für den Preis wäre eine Keramikbeschichtung angemessen gewesen.

 

Giyotin
  • Optik/Haptik: 3,5/5
  • Material: 3,5/5
  • Verarbeitung: 4/5
  • Mahlfähigkeit: 3/5
  • Preis Leistung: 3/5

Keramik

Ghodt eine ungewöhnliche Alternative

Nun kommen wir die High-End Klasse, die Keramik Grinder. Der erste in dieser Liga ist der Ghodt Grinder für 49,99€.

Dieser Preis ist eine Ansage und muss sich erstmal rechtfertigen.

Wenn man den Ghodt bestellt bekommt man ihn in einer unscheinbaren Pappschachtel geliefert. Hier hätte man sich zu dem Preis eine schönere Aufmachung einfallen lassen können.

Direkt darin befindet sich unverpackt der Grinder. Ich sehe hier großes Potential von Transportschäden und Abrieb des Lacks.

Das Material sieht dafür aber sehr solide und gut gearbeitet aus, da kann man sich nicht beschweren. Alle Gewinde gehen leicht zu drehen und auch an Platz ist hier einiges geboten bei der hier getesteten 63mm Version. Auf dem obersten der vier Teile ist die reißerische Aufschrift „GET HIGH OR DIE TRYING“ aufgedruckt mit darunterstehendem Weedblatt+Bong.

Auch hier wieder eine Frage des Geschmacks.

Wenn man dann den Crusher öffnet werden die meisten vom ungewöhnlichen Zahnmuster überrascht sein.

Dies zielt auf ein Zerschneiden der Blüten ab allerdings wird es in der Praxis eher zerdrückt, da die „Klingen“ leider nicht sonderlich scharf sind. Vorallem an den größeren Löchern am Rand des Mahlbereichs kommen dadurch unerwünscht große Teile mit durch.

Aber der Magnet ist stark und die Keramikbeschichtung solide. Dennoch sehe ich leider hier nicht den Standard den ich bei einem 50€ Grinder erwarte.

 

Ghodt eine ungewöhnliche Alternative
  • Optik/Haptik: 3,5/5
  • Material: 4/5
  • Verarbeitung: 4/5
  • Mahlfähigkeit: 3/5
  • Preis Leistung: 3/5

Jcase der Testsieger

Der Jcase Grinder ist bis jetzt mein Favorit aus der Testreihe. Er ist mit mit rund 39€ der günstigste der keramikbeschichteten Crusher, aber glänzt trotzdem mit einem tadellosen Mahlverhalten und elegantem Aussehen.
Wenn man die Packung öffnet findet man den in einem hochwertigen Schmucksäckchen verpackten Grinder.
Zudem sind noch eine Bürste, ein Schaber und ein Glastip zur späteren Verwendung nach dem grinden.

Außen ist er schlicht gehalten und es gibt ihn in vielen verschiedenen Farben. Die Mahlfläche ist mit scharfen diamantförmigen Zähnen bestückt und zerteilt die Blüten einfach und sauber.
Die Löcher sind in der angemessenen Größe und keine ungewollt größeren Stücke können hindurchfallen. Der Laufring ist jedoch aus Gummi und sitzt nicht zu 100%, hier sehe ich Verbesserungspotential. Man könnte einen stabilen, passenden Plastikring verwenden, welchen man auch leicht austauschen kann.

Im nächsten Abteil des vierteiligen Grinders findet sich viel Platz für große Mengen Kraut und ein tadellos verarbeitetes Edelstahlsieb mit welchem sich eine gute Menge an Grindersift herstellen lässt. Zudem verklebt es durch die präzise Machart nicht so schnell.

Die Reinigung ist sehr einfach und schnell gemacht dank der hochwertigen Beschichtung.

Das Material besteht neben des bereits erwähnten Keramiks aus Cnc-gefrästem Flugzeugaluminium und Edelstahl. Auch hier habe ich nicht zu bemängeln, der Crusher ist stabil, liegt gut in der Hand und alle Gewinde drehen leicht.

Die Firma Jcase ist zudem eine der wenigen, welche sich im Kampf für die Legalisierung unserer Lieblingspflanze einsetzt. Seit neuestem sind sie Sponsor des allseits bekannten deutschen Hanfverbandes. Somit kann mit einem Kauf nicht nur einen guten Gründer bekommen sondern unterstützt gleichzeitig die Legalisierung.

 

Der Testsieger: JCASE Keramik Grinder
  • Optik/Haptik: 5/5
  • Material: 5/5
  • Verarbeitung: 4/5
  • Mahlfähigkeit: 4,5/5
  • Preis Leistung: 5/5

SLX das teuerste Modell

Der allseits bekannte SLX Grinder ist der teuerste Grinder der auf Amazon kaufbar ist und kostet schlappe 80€.

Der erste Eindruck beim Öffnen der Schachtel war leider mäßig, denn hier fand ich nur einen kleine braune Box aus Pappe als Verpackung.

Wenn man diese entfernt hat man dann auch gleich den SLX in der Hand, welcher auffallen schwer ist. Nimmt man den Deckel ab sieht man die große Mahlkammer mit den vielen kleinen quadratförmigen Mahlzähnen, welche keramikbeschichtet sind

Wie zu erwarten ist die Mahlfähigkeit tadellos. Aber leider gibt es auch hier wieder größere Löcher, welche zu große Stücke zulassen. Die zerkleinerten Blüten fallen dann in die nächste Etage, welche ein rausziehbares Sieb mit Metallhalterung ist. Dies ist leider nicht so stabil im Grinder drin wie man es erwartet und eine schraubbare Variante wäre hier von Vorteil.

Als kleines Goodie gibt es dazu noch zwei kleine Schaber zum Kiefsammeln.

Alles in allem ein super Grinder, aber ich denke die gleiche Qualität ist auch bei der Hälfte des Preises zu bekommen.

 

Das teuerste Modell: SLX
  • Optik/Haptik: 3,5/5
  • Material: 5/5
  • Verarbeitung: 5/5
  • Mahlfähigkeit: 4/5
  • Preis Leistung: 2,5/5

Fazit:

Vorbei sind die Tage von durch Harz abgestumpfte Scheren und schwarze Fingerspitzen, die an allem kleben bleiben. Die Cannabisvorbereitung ist nun dank des Grinders kein Drama mehr, verglichen mit den Methoden von früher.

Es gibt extrem viele Grinder in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Hiermit wurde der Großteil abgedeckt auf dem handbetrieben Markt.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar nützliche Informationen vermitteln